Propstei Braunschweig
Die evangelisch-lutherische Propstei Braunschweig ist nach Kirchenmitgliedszahlen die größte der 13 Propsteien der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig.
Die Propstei umfaßt 32 Kirchengemeinden. Jede Kirchengemeinde entsendet Synodale in die Propsteisynode, die sich aus 2/3 nichtordinierten und 1/3 ordinierten Kirchenmitgliedern
zusammensetzt.
Die Propsteisynode wählt den Propst/die Pröpstin, und den Propsteivorstand, der die Sitzungen vorbereitet und die Geschäfte der Propstei führt.
Außerdem arbeitet die Synode in verschiedenen Ausschüssen.
Im Propsteivorstand arbeiten der Propst, der Vorsitzende der Propsteisynode und weitere fünf gewählte Mitglieder der Propsteisynode zusammen.
Die Ev.-luth. Propstei Braunschweig
Die Ev.-luth. Propstei Braunschweig ist die älteste von 13 Propsteien der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, genau genommen ist sie sogar älter als die Landeskirche selbst: In der Stadt Braunschweig und den zu ihr gehörenden Dörfern wurde die Reformation bereits 1528 von Luthers engem Mitarbeiter, Johannes Bugenhagen eingeführt. Erst 40 Jahre später folgte das gesamte Herzogtum, wodurch
die Landeskirche entstand. Bis zur Eroberung der Stadt durch den Herzog im Jahre 1671 blieb die Propstei Braunschweig ein völlig unabhängiges Kirchengebiet in Deutschland, erst dann wurde sie in die Landeskirche integriert. Heute umfasst die Propstei 32 Kirchengemeinden mit rund 78.000 Gemeindemitgliedern.
Alle Richtungen des Kirchenbaus sind in unserer Stadt anzutreffen: Romanik und Gotik dominieren, aber auch die Neostile der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die moderne Gestaltung der Nachkriegszeit können bewundert werden. Mit diesen wichtigen religiösen Kulturgütern hat die Propstei eine große Verpflichtung, bei der alle Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe aufgerufen sind, denn unsere Kirchen prägen das Braunschweiger Stadtbild.
In der Propstei Braunschweig leben etwa 20 % aller Mitglieder unserer Landeskirche. Die Kirchengemeinde im Wohnbereich lässt mit Gottesdienst, Seelsorge und Amtshandlungen die gemeinschaftsstiftende Kraft
des Glaubens erfahren. Profil-Kirchen, wie die Jugend-kirche, die „mit Uns Gemeinde” für behinderte Menschen, die Studierenden-Gemeinde, der Dom als City-Kirche entwickeln Ausstrahlungskraft für besondere Zielgruppen und Themen. An den Zentralpunkten der Stadt öffnen sich die mittelalterlichen Kirchen für die situative Nachfrage von Passanten und Touristen sowie für Gottesdienste von gesamtstädtischem Interesse.
Mit diesem Konzept kirchlicher Arbeit wollen wir nah bei den Menschen sein.
Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Mitarbei-tenden im Propsteiamt gerne zur Verfügung.


