Propstei Braunschweig
06.07.17

Vorbildliche Glaubensvermittlung

Landesbischof würdigt 50-jähriges Bestehen des Konfirmanden-Ferienseminars

Mit dem Sonderzug nach Südtirol. (Foto: privat)

Braunschweig/Südtirol. Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat am Mittwochabend, 5. Juli, in Steinhaus (Südtirol) die Bedeutung des Konfirmanden-Ferienseminars (KFS) gewürdigt. Bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Initiative sagte er, dem KFS sei es auf vorbildliche Weise gelungen, jungen Menschen christliche Überzeugungen zu vermitteln. Mit der Modernisierung der Gesellschaft seit Ende der Sechzigerjahre habe es neuer Formen des kirchlichen Unterrichts bedurft. Das KFS trage dazu bei, das Jugendliche mündige Christen werden. Meyns verglich die Aneignung des christlichen Glaubens mit dem Hineinwachsen in eine fremde Kultur und dem Erlernen einer Fremdsprache.

Das KFS ist ein besonderes Modell innerhalb der Landeskirche Braunschweig. Seit 50 Jahren reisen jedes Jahr mehrere hundert Jugendliche mit Sonderzügen ins Ahrntal nach Südtirol, um auf Freizeiten einen Teil ihres Konfirmandenunterrichts zu absolvieren. In diesem Jahr sind es rund 650 aus vielen Gemeinden der Landeskirche. Hinzu kommen diesmal rund 100 Ehemalige, die an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen.

Pfarrer i.R. Martin Quandt (Braunschweig), einer der Gründungsväter des KFS, betont: „Wir wollten den jungen Leuten Chancen geben, selbstständig zu werden und ein Selbstwertgefühl zu entwickeln.“ Und Pfarrer Dietmar Schmidt-Pultke, Leiter des Pastoralkollegs, ergänzt: „Die Jugendlichen sollen ermutigt werden, eine Sprache zu finden für ihre Beziehung zu Gott.“ Einen Hintergrundbeitrag zum KFS enthält die aktuelle Ausgabe des Magazins der Landeskirche.

Internetpräsenz KFS-Online

Verfasser:Michael Strauss