Propstei Braunschweig

Diese Pfarrer/innen schreiben in der Samstag-Ausgabe der Braunschweiger Zeitung das "Wort zum Sonntag"

Pröpstin Uta Hirschler
Pfarrer Wolfgang Jünke, Martin Chemnitz, Lindenberg, Möncheweg 56
Pfarrer Friedhelm Meiners, St. Martini, Altstadtmarkt, Eiermarkt 3
Pfarrer Jens Paret, St. Johannes Hondelage, Johannesweg 4
Pfarrer Henning Böger, St. Magni, Hinter der Magnikirche 7, 38100 Braunschweig
Pfarrerin Johanna Klee, St. Pauli-Matthäus, Jasperallee 14, 38102 Braunschweig
15.04.17

„Martin. Eine Geschichte von vor langer Zeit“

„Ihr Film hat mich zu Tränen gerührt und froh gemacht. Bitte geben Sie meinen Dank weiter an alle Beteiligten!“ Seit letztes Jahr der Braunschweiger Kinderfilm „Martin. Eine Geschichte von vor langer Zeit“ erschienen ist, haben wir solche und ähnliche Sätze im Propsteibüro gehört. Menschen lassen sich berühren von dieser Lutherbiographie, die von und mit Kindern aus evangelischen Kindertagesstätten gedreht wurde. Manchmal gibt es auch die Gelegenheit zum Gespräch und dann wird deutlich: Die Kinder im Film versprühen etwas von Luthers Glaubensfreude. Sie lassen verstehen, warum er um Gottes Liebe zu den Menschen willen Bräuche in Frage stellte und selbst Papst und Kaiser widersprach. Da geht es um menschliche und weltliche Machtansprüche. Sie verhindern, was sie fördern sollen, nämlich dass Gottes Liebe und Zusage die Menschen erreicht. Und die Kinder machen deutlich: Krieg sollte es darüber nicht geben. „Wer streitet, soll sich wieder vertragen.“ Kein Streit, keine Angst, kein Hass ist wert, dass ein Mensch stirbt.
Gottes Liebe hält selbst dem Tod stand und schenkt neue Lebendigkeit. Wie Martin Luther finden evangelische und katholische Christen heute in der Osterbotschaft „Christus ist auferstanden!“ Freude, Liebe und Hoffnung. Wenn diese Freude weiterwirkt und Morden verhindert, wird sie selbst Teil einer guten Ostergeschichte.













Verfasser:Pröpstin Uta Hirschler