Propstei Braunschweig

Propstei Braunschweig

Die evangelisch-lutherische Propstei Braunschweig ist nach Kirchenmitgliedszahlen die größte der 13 Propsteien der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig.
Die Propstei umfaßt 29 Kirchengemeinden. Jede Kirchengemeinde entsendet Synodale in die Propsteisynode, die sich aus 2/3 nichtordinierten und 1/3 ordinierten Kirchenmitgliedern zusammensetzt.
Die Propsteisynode wählt den Propst/die Pröpstin, und den Propsteivorstand, der die Sitzungen vorbereitet und die Geschäfte der Propstei führt. Außerdem arbeitet die Synode in verschiedenen Ausschüssen.
Im Propsteivorstand arbeiten die Pröpstin, der Vorsitzende der Propsteisynode und weitere fünf gewählte Mitglieder der Propsteisynode zusammen.

Die Ev.-luth. Propstei Braunschweig ist die älteste von 13 Propsteien der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, genau genommen ist sie sogar älter als die Landeskirche selbst: In der Stadt Braunschweig und den zu ihr gehörenden Dörfern wurde die Reformation bereits 1528 von Luthers engem Mitarbeiter, Johannes Bugenhagen eingeführt. Erst 40 Jahre später folgte das gesamte Herzogtum, wodurch die Landeskirche entstand. Bis zur Eroberung der Stadt durch den Herzog im Jahre 1671 blieb die Propstei Braunschweig ein völlig unabhängiges Kirchengebiet in Deutschland, erst dann wurde sie in die Landeskirche integriert. Heute umfasst die Propstei 29 Kirchengemeinden mit rund 78.000 Gemeindemitgliedern.
Alle Richtungen des Kirchenbaus sind in unserer Stadt anzutreffen: Romanik und Gotik dominieren, aber auch die Neostile der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die moderne Gestaltung der Nachkriegszeit können bewundert werden. Mit diesen wichtigen religiösen Kulturgütern hat die Propstei eine große Verpflichtung, bei der alle Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe aufgerufen sind, denn unsere Kirchen prägen das Braunschweiger Stadtbild.
Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Mitarbeitenden im Propsteiamt gerne zur Verfügung.

Aufbau der Propstei Braunschweig

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