www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/ Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de en www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/typo3/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.propstei-braunschweig.de/ 18 16 Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 19 Nov 2019 09:45:39 +0100 Ewigkeitssonntag am 24. November 2019 https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9911///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=97078e7e6562d1cc45340b6f4b0ab002 Der Toten gedenken Der Ewigkeitssonntag im November, auch Totensonntag genannt, ist dem Andenken an Verstorbene gewidmet. Neben dem Totengedenken wird in vielen Gottesdiensten auch zu einem bewussteren Umgang mit der Lebenszeit ermutigt. Der Gedenktag geht auf die Reformationszeit zurück. Mit dem Ewigkeitssonntag endet das Kirchenjahr. Eingeladen sind Angehörige und alle, die ihrer Verstorbenen gedenken möchten.
Alle Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag finden Sie auf unserer Internetseite-

In vielen Gemeinden finden auch besondere musikalische Veranstaltungen an diesem Tag statt. So z.B. in der St. Magni-Kirche am Ölschlägern:
11 Uhr Matinée  Quartetto Con Piacere um den Cellisten Henning Bundies Wolfgang A.
Mozarts Requiem in einer Streichquartett-Bearbeitung seines Zeitgenossen Peter Lichtenthal.  Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
17 Uhr "Wort & Musik am Ewigkeitssonntag": Gerhard Urbigkeit und Alena Schrader spielen Sonaten von Antonio Vivaldi in einer Bearbeitung für Orgel und Violoncello.

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Propstei Sabine.Labersweiler.vs@lk-bs.de Tue, 19 Nov 2019 09:45:39 +0100
Neuer Propst für Braunschweig https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9901///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=5017033b2dfd5f255a0903649eac5c4d Lars Dedekind setzt sich im ersten Wahlgang gegen Henning Böger durch Braunschweig. Landesjugendpfarrer Lars Dedekind (51) wird neuer Propst in Braunschweig. Er setzte sich am Donnerstag, 14. November, bei einer Wahl der Propsteisynode Braunschweig gegen Pfarrer Henning Böger (45), St. Magni Braunschweig, durch. Dedekind erhielt im ersten Wahlgang 29 Stimmen. Für Böger stimmten 18 Synodale.
Pröpstin Uta Hirschler war am 1. Mai als Oberkirchenrätin in den Vorstand des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen nach Hannover gewechselt. Seitdem führte Pfarrer Peter Kapp (St. Andreas) als stellvertretender Propst die Amtsgeschäfte.
Dedekind bedankte sich bei den Synodalen und sagte, er sei „geflasht“. Er habe kaum mit seiner Wahl gerechnet, freue sich aber sehr. Henning Böger zeigte sich als fairer Unterlegener und gratulierte Dedekind zur gewonnen Wahl. Dedekind betonte, die Kirche in Braunschweig stehe vor großen Herausforderungen, die alle nur gemeinsam bewältigen könnten: „Ich werde bei Ihnen anklopfen und hoffe, dass sich die Türen öffnen, damit wir gemeinsam in der Stadt Akzente setzen.“
Lars Dedekind ist seit 2011 Landesjugendpfarrer der Landeskirche Braunschweig. Zuvor wirkte er drei Jahre lang in der Landeskirche als Regionalbeauftragter des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes für Mission und Ökumene. Von 1999 bis 2008 war er als Religionslehrer und Pastor an der Kodaikanal International School in Indien. Sein Vikariat absolvierte er in Hamburg und Minneapolis (USA). Dedekind hat am Evangelisch-lutherischen Missionsseminar in Hermannsburg Theologie studiert, nachdem er bereits eine Ausbildung zum Hotelfachmann abgeschlossen hatte. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Der Propst hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Er wurde für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer ganzen Stelle. Letzteres gilt nur für die Propstei Braunschweig; in allen anderen Propsteien der Landeskirche ist das Propstamt mit einer halben Gemeindepfarrstelle verbunden.

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Propstei presse@lk-bs.de Thu, 14 Nov 2019 21:30:00 +0100
Neue Mitglieder für die XIII. Landessynode gewählt https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9907///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=e18d6ba210a09221fa9f12dd91598177 Wahlergebnisse In der Propsteisynodensitzung am 7. November 2019 haben sich insgesamt 20 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl in die XIII. Landessynode bereit erklärt und vorgestellt. Davon waren vier ordinierte Kandidatinnen/en.
In einer geheimen Wahl wurden 45 gültige Stimmen und ein ungültiger Stimmzettel abgegeben.

Wahlergebnisse
Ordinierte Kandidaten:
Pfarrerin Maria Schulze                         
Pfarrer Henning Böger                          

Nicht ordinierte Kandidaten:
Herr Nicolas Schlüter                      
Herr Kai Florysiak                             
Herr Florian Fay                                
Frau Andrea Mitzlaff                        
Frau Ann-Sophie Schomäcker         
Herr Thomas Möbius                        
Herr Otto Schlieckmann     

Alla Kandidatinnen und Kandidaten haben die Wahl angenommen und treten ihren Dienst am 1.1.2020 für sechs Jahre an.            

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Propstei Peter.Kapp@lk-bs.de Thu, 14 Nov 2019 12:03:08 +0100
Inklusion fängt bei den Kindern an https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9905///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=fe288cc476ce16c4aab39735770d0ea5 Sozialpädagogin Wiebke Kruse setzt sich für Menschen ein Wiebke Kruse hat sich viel vorgenommen. Die Sozialpädagogin der „mit Uns Gemeinde“, der evangelischen Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörigen, will die Inklusion voranbringen, die Teilhabe Einzelner am gesellschaftlichen Leben. „Zumindest für den kirchlichen Teil der Stadt will ich das erreichen“, sagt sie. Daher ist Wiebke Kruse mit ihren Angeboten nicht nur in der Pfarrstelle in der Weststadt vertreten. Sie hat mit „Aki inklusiv“ auch am anderen Ende der Stadt, auf dem Aktivspielplatz der Bugenhagenkirche in Gliesmarode, ein neues Projekt ins Leben gerufen. Ihr Ziel: den beliebten Spielplatz am Karl-Hintze-Weg für andere Gruppen zu erweitern, denn Kinder mit Behinderungen gab es hier bisher kaum. „Es ist sinnvoll, dass Inklusion bereits bei Kindern anfängt“, sagt die Sozialpädagogin.
Mithilfe einer Projektgruppe, an der Kinder, Eltern, Vertreter der Stadt und der Kirchengemeinde teilnahmen, wurde das 5000 Quadratmeter große Gelände genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass sich noch viel ändern muss, wenn Mädchen und Jungen mit Handicaps hier spielen wollen. Derzeit lässt sich der Spielplatz nur über Stufen betreten, Wurzeln drücken die Plattenwege hoch, die Schaukeln sind für Kinder mit Behinderungen unerreichbar.
Doch es sind nicht nur bauliche Veränderungen erforderlich. „Der Platz muss auch mehr in das Bewusstsein von Menschen mit Behinderungen geraten“, sagt Wiebke Kruse. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es in Gliesmarode neue Angebote: etwa Hochseilklettern für Rollstuhlfahrer und einen Inklusiven Nachmittag. 
Vorrangig ist die Sozialpädagogin allerdings im Gemeindehaus der „mit Uns Gemeinde“ aktiv. Das sogenannte „Rote Haus“ will in erster Linie ein Zuhause für Menschen mit Behinderung sein, doch die Angebote sind für jeden offen: die Kinderstunde am Mittwoch, die abendlichen Gruppen für Erwachsene, Männer und Jungs oder für Ehrenamtliche. Hier wird gespielt, gebastelt, gekocht, es gibt Filmabende und eine Disko. Unterstützung kommt von den Freiwilligendiensten, von Praktikanten und Auszubildenden. Und  natürlich von den vielen ehrenamtlichen Helfern. „Sie sind fantastisch“, schwärmt Wiebke Kruse. Und ohne sie ließe sich ein weiteres wichtiges Angebot der Gemeinde nicht verwirklichen: die Ausflüge und die zweiwöchigen inklusiven Freizeiten, die in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Stadtjugenddienst angeboten werden.
Nach Einschätzung der Sozialpädagogin sollte es in Braunschweig noch viel mehr Orte geben, die für alle Menschen offen und erreichbar sind. Bei der Umsetzung bietet Wiebke Kruse gern ihre Unterstützung an. Das nötige Know How hat sie bei einer zweijährigen Weiterbildung erworben, ihr Thema: Inklusionsmanagement und Beratung.  

Info
Adventsfeier in der „mit uns Gemeinde“
Die „mit uns Gemeinde“, Recknitzstraße 13, lädt für Freitag, 6. Dezember, von 16.30 bis 19.30 Uhr zu einer Adventsfeier bei Kerzenschein ein mit einer Andacht, mit Kaffee, Glühpunsch und Leckereien, Singen und Basteln, Geschichten und Musik. Willkommen sind Familien, Gruppenmitglieder, Konfis, Ex-Konfis, Nachbarn und andere Interessierte.

 

 

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Propstei nicole.siefert.vs@lk-bs.de Wed, 13 Nov 2019 09:27:34 +0100
Landessynode tagt in Goslar https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9904///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=abf3e8ba9ea2870c650e98a47555c8ad Finanzfragen und digitaler Wandel stehen im Mittelpunkt Goslar/Braunschweig. Finanzfragen und die Auswirkungen des digitalen Wandels stehen im Zentrum der neuen Tagung der braunschweigischen Landessynode vom 21. bis 23. November in Goslar. Beschlossen werden soll unter anderem ein Kirchengesetz über das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, das der Landeskirche die Einführung der Erweiterten Kameralistik ermöglicht. Zunächst nur auf landeskirchlicher Ebene, ohne Beteiligung der Kirchengemeinden. Ziel ist eine Eröffnungsbilanz zum kirchlichen Vermögen am 1. Januar 2021. Mit der Erweiterten Kameralistik sollen die kirchlichen Finanzen dem kaufmännischen Rechnungswesen angepasst werden.

Außerdem erwartet die Landessynode eine Analyse der medienvermittelten Kommunikation in der Landeskirche sowie Empfehlungen zu deren Weiterentwicklung. Mit Hilfe einer externen Kommunikationsberatung ist in den vergangenen Monaten eine entsprechende Studie erarbeitet worden, die Professor Dr. Lars Harden (Hannover) vorstellen wird. Auf der Tagesordnung stehen außerdem ein Abschlussbericht zur Weiterentwicklung des Theologischen Zentrums in Braunschweig, ein Bericht zur Konzeption der Allgemeinkirchlichen Stellen sowie ein Bericht zur Evaluation der Pfarrstellen.

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Propstei presse@lk-bs.de Wed, 13 Nov 2019 00:00:00 +0100
Helfen Sie uns! - Spendenflyer 2019/2020 https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9878///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=78642ec40e58f04a603cbe247bc6585c Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch in diesem Jahr bitten wir herzlich um Ihre Unterstützung. Wieder haben wir diakonische Projekte ausgesucht, die etwas davon zeigen, wie sich Kirche in dieser Stadt engagiert. Wir tun das aus voller Überzeugung. Denn wir möchten, dass alle Menschen gleiche Möglichkeiten von Teilhabe bekommen. Deshalb wollen wir Inklusion auf allen denkbaren Ebenen voranbringen. Kirche stellt sich gegen Ausgrenzung, wo auch immer sie begegnet. Ein Projekt liegt uns besonders am Herzen: Diakonische Zeit

Auch die beiden anderen Projekte, die wir hier näher beschreiben, verdienen Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung. Lesen Sie selbst und bleiben Sie an unserer Seite.  

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slider Peter.Kapp@lk-bs.de Tue, 12 Nov 2019 00:00:00 +0100
Landesbischof Dr. Meyns am Volkstrauertag in der Kreuzkirche https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9879///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=f3c3b2a710a7c55059a8c1deb4d2d430 Namenserweiterung: Pfarrscheune – Paul Schmieder-Haus Gemeinsam mit der Wicherngemeinde laden die Kirchenvorstände der Kreuzkirche zu einem besonderen Anlass ein. Ein Gottesdienst am Volkstrauertag, 17. November, 15 Uhr gestalten die Pfarrer und Kirchenvorstände von der Kreuzkirche und der Wicherngemeinde gemeinsam. Die Predigt hält Landesbischof Dr. Meyns. Der Kinderchor, die Kreuzspatzen, haben für diesen Gottesdienst extra Friedenslieder eingeübt.
Zur Gedenkfeier am Mahnmal wird Pfarrer Anton sprechen. Der Posaunenchor der Wicherngemeinde gibt dieser Feier einen besonderen Rahmen. Im Anschluss wird die Namenserweiterung der Pfarrscheue vom Landesbischof Dr. Meyns vorgenommen.

Hintergrund:
Paul Schmieder war im Dritten Reich zehn Jahre (1925 – 1935) Gemeindepfarrer in der Kreuzgemeinde. Er war einer der wenigen Widerstandskämpfer im Braunschweiger Land, die in dieser Zeit einen aufrechten Gang gewagt haben. Paul Schmieder war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. Er ist für uns somit ein großes Vorbild im Umgang mit heutiger menschenverachtender Ideologie.
Im Anschluss sind alle Gäste, Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden zu einem Empfang in die Pfarrscheune – „Paul Schmieder-Haus“ eingeladen.
 

 

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Propstei Christian.Anton@lk-bs.de Mon, 11 Nov 2019 00:00:00 +0100
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn! https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9881///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=f4f38fe2425c36497b29570b1974dc5d Menschen unterschiedlicher Herkunft werden friedlich zusammenleben. Tödliche Waffen werden zu... Menschen unterschiedlicher Herkunft werden friedlich zusammenleben. Tödliche Waffen werden zu lebensstärkenden Ackergeräten. Unglaublich. Wer die Zeitung aufschlägt oder die Nachrichten sieht, liest ganz andere Meldungen. Die Zukunft scheint düster zu sein. Jede und jeder schaut nur auf sich. Andere sind keine Bereicherung, sondern ungeliebte Konkurrenz. Macht statt Ausgleich, Krieg statt Frieden, Gewalt statt Dialog.
„Es wird sein in den letzten Tagen“ heißt ein Lied in unserem Evangelischen Gesangbuch, das als Wochenlied sicherlich morgen in vielen Gottesdiensten auch in unserer Stadt gesungen wird. Der mecklenburgische Landesjugendpfarrer Walter Schulz, Jahrgang 1925, hat es auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit Krieg und Gefangenschaft gedichtet. In der Friedensbewegung der DDR wurde es zu einem wichtigen Lied. Der Text greift auf biblische Bilder zurück, die der Prophet Jesaja verkündigt hat: Die Völker kommen aus allen Himmelsrichtungen zusammen; niemand wird mehr Waffen trage; Schwerter werden zu Pflugscharen; keiner lernt mehr Krieg; Gott wird seine Welt bewahren. Die Worte klingen utopisch. Aber für die Bibel und auch für unseren christlichen Glauben heute ist es eine reale Hoffnung.
Heute ist der 9. November. Ein Tag der Mahnung für uns. Nie wieder darf es zu Pogromen kommen. Für mich verbunden mit der Verpflichtung, in unserer Zeit den Anfängen zu wehren. Gleichzeitig ist dieser Tag ein Tag der Dankbarkeit und Freude über die friedliche Revolution in der DDR vor 30 Jahren. Der Mut und die Energie in weiten Teilen der Bevölkerung dort sollten uns immer wieder Vorbild sein und Mut machen, uns für Demokratie, Freiheit, Würde, Menschenrechte in unserer Zeit einzusetzen und unser Leben mit diesen Werten zu gestalten.
Lassen wir uns nicht von der Finsternis lähmen! Geben wir der Angst vor der Zukunft keine Macht über uns! Wir haben eine Hoffnung. Das Lied sagt es so: Weil Gott in dieser Welt ist, müssen wir nicht resigniert die Hände in den Schoß legen, sondern können mutig und getrost Frieden leben. „Kommt herbei! Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!“

 

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Wort zum Sonntag jens.parte@lk-bs.de Sat, 09 Nov 2019 00:00:00 +0100
Interessiert an Menschen und deren Leben https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9883///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=d20df15ea6d52229924979d1552930c7 Jetzt geht es um die Praxis: Gesine Meier ist Vikarin in der Kirchengemeinde Weststadt Abwechslung, Kontakt zu Menschen, viele Herausforderungen, erfüllende Aufgaben und keine Langeweile – Gesine Meier ist mit ihrer Berufswahl sichtlich zufrieden. Seit März ist sie Vikarin in der Kirchengemeinde Weststadt, um im Alltag die Kompetenzen zu erwerben, die sie für ihren späteren Beruf braucht. Ganz wichtig dabei: Sie muss ihre Rolle und ihren eigenen Stil als Pfarrerin finden. „Ich muss hinter dem stehen, was ich mache“, betont die 29-jährige.
Nach einem anspruchsvollen Studium in Berlin und dem nicht weniger anspruchsvollen Examen an der theologischen Fakultät der Uni Göttingen geht es jetzt um die Praxis: um die Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten, um Trauergespräche und Seelsorge, Taufen, Trauungen, aber auch um die Vermittlung religiöser Themen in Kitas und an Schulen. Nicht zu vergessen: die Verwaltung. „Das lernt man leider nicht im Studium“, bedauert Gesine Meier. Besonders spannend findet sie die Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Personen. „Ich bin neugierig auf die Menschen und auf deren Biografien“, sagt sie. „Und ich freue mich auf die Vielfalt.“
Das Rüstzeug für diese Aufgaben bekommt sie am Predigerseminar in Loccum, gemeinsam mit weiteren angehenden Pfarrerinnen und Pfarrern aus anderen Landeskirchen. Hier werden die Erfahrungen besprochen, die die Berufsanfänger vor Ort machen, um Theorie und Praxis zu vereinbaren. Und es geht es um grundlegende Dinge, etwa um Seelsorge, Atemübungen, Schreib- und Sprachtraining, teils vermittelt von einem professionellen Schauspieler.
Einen ersten Kontakt zur Kirche hat Gesine Meier im 400-Einwohner-Dorf Liedingen bei Vechelde gehabt. Hier wurde sie konfirmiert, sie hat in einem Kirchenchor gesungen und hat als Schülerin gemeinsam mit ihrer Freundin die Aufgaben einer Küsterin übernommen. Die Pfarrerin betreute neben Liedingen noch zwei weitere Dörfer, Jugendarbeit gab es kaum. Da ist die Gemeinde in der Weststadt ganz anders aufgestellt mit Pfarrerin und Pfarrer, Diakon und Kantorin, und Gesine Meier genießt den Kontakt und die Gespräche mit den vielen Mitarbeitern und Gemeindegliedern.  
Und wie sieht sie ihre berufliche Zukunft?
Trotz hervorragender Berufsaussichten schätzt Gesine Meier diese angesichts der rückläufigen Mitglieder in der Kirche durchaus kritisch ein: „Ich frage mich schon, wie mein Berufsbild im Jahr 2030 aussieht.“ Künftig, so ihre Einschätzung, werden neue Wege erforderlich sein, um jüngere Menschen in der Kirche zu halten, gleichzeitig sollen Traditionen bewahrt werden. Ein Grund, der Kirche den Rücken zu kehren, ist diese Entwicklung allerdings nicht. „Diese Zahlen sind erschreckend“, sagt die Vikarin, „mich haben sie aber bestärkt, dabei zu bleiben.“

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Propstei nicole.siefert.vs@lk-bs.de Sat, 09 Nov 2019 00:00:00 +0100
Gospelworkshop https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9877///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=854a74fb31f7d1e23d7085e9a2a6e27b Angebot von Propsteikantorin Heike Kieckhöfel Propsteikantorin Heike Kieckhöfel bietet im neuen Jahr wieder einen Gospelworkshop in der Emmauskirche, Weststadt an. Jeder, der Freude an Gospelmusik hat ist herzlich eingeladen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.
Nähere Infos und das Anmeldeformular finden Sie hier

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Propstei Heike.Kieckhoefel@lk-bs.de Thu, 07 Nov 2019 00:00:00 +0100