www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/ Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de en www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.propstei-braunschweig.de/ 18 16 Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 20 Jan 2022 13:26:18 +0100 "Wie geht es dir damit?" https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11038///Meldungen.html Corona-Statements als Portrait-Fotografie: Besondere Ausstellung in St. Magni Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin unseren Lebensalltag, das soziale Miteinander und die Diskussionen. Wie gehen wir als Einzelne und Gemeinschaft mit dieser Situation um: die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen? Die Frage "Wie geht es dir damit?" stellt ein besonderes Fotografie-Projekt des Fotografen Klaus G. Kohn. Er hat im Dezember 2021 unterschiedlichste Menschen im Braunschweig Magni- und Bahnhofsviertel mit der Fotokamera porträtiert, jeweils verbunden mit einem Statement zu den eigenen Erfahrungen, Wünschen und Fragen zur Corona-Pandemie.

Vom 16. Januar bis zum 28. Februar zeigt die Magni-Gemeinde die "Corona-Statements" im weiten Kirchenraum der Magni-Kirche als großformatige Leuchtprojektion. Diese ist täglich von 10 bis 18 Uhr ohne Voranmeldung zu begehen.

Zur Eröffnung des besonderen Ausstellungsprojektes findet am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr eine Gottesdienstmatinee in der Magni-Kirche am Ölschlägern statt. Unter dem Motto "Magni - Wort, Musik & Bild" sprechen Klaus G. Kohn und Magni-Pastor Henning Böger über Biblisches und Fotografisches, musikalisch begleitet von Propsteikantorin Heike Kieckhöfel, Orgel, und der Musikerin Britta Kanngießer, die ihr Erleben der Corona-Pandemie mit eigenen Liedern kommentiert. Als Gelegenheitskomponistin singt die Musik- und Deutschlehrerin von Leben und Tod und der Liebe, die beides umfasst.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist die Platzzahl in der Magni-Kirche begrenzt. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht im Kirchenraum. Eine Möglichkeit zur Voranmeldung für einen Teil der Plätze ist auf der Gemeindeseite www.magni-kirche.de eingerichtet.

Magni - Wort, Musik & Bild: Corona-Statements
Porträt-Fotografie von Klaus G. Kohn in Zeiten der Pandemie
Sonntag, 23. Januar, 11 Uhr Magni-Kirche (Magniviertel)

Ev. Kirchengemeinde St. Magni
Gemeindebüro
Hinter der Magnikirche 7
38100 Braunschweig
Fon 0531.46804
www.magni-kirche.de

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Thu, 20 Jan 2022 13:26:18 +0100
Im Gedenken an die Opfer der Wannseekonferenz https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11037///Meldungen.html Die Erinnerung als Mahnung Ein See, eine Villa, eine Konferenz. Heute vor 80 Jahren war diese Kombination das Todesurteil für Millionen von Juden in Deutschland und Europa.

Hinter „Besprechung mit anschließendem Frühstück“ verbirgt sich der einzige Tagesordnungspunkt des Treffens: die Organisation des Massenmordes an europäischen Juden. In ihrem fatalen Zusammenspiel beschließen Behörden, Partei und Terrorapparat die Pläne zur Ermordung von elf Millionen Juden und nennen es unglaublich perfide „Endlösung der Judenfrage“.

Wir gedenken an dieser Stelle aller Opfer der Wannseekonferenz, auch all der vergessenen und namenlosen. Dabei sind wir sehr still und demütig – ein so großes Unrecht macht uns sprachlos. Wir sind in Gedanken auch bei den Hinterbliebenen all der Getöteten und bei deren Nachkommen. Der Mord an einem Menschen hat Auswirkungen auf so viele andere, noch Generationen später. Es gibt keine Entschuldigung für so viel Leid. Aber es gibt die Erinnerung als Mahnung. Wir wollen und werden nicht vergessen, was damals geschah.

Möge Gottes Segen Sie alle begleiten.

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Thu, 20 Jan 2022 13:05:34 +0100
Klare Positionierung gegen Hass und Hetze https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11028///Meldungen.html Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ gegründet Rechtsextremen und menschenfeindlichen Haltungen ist Klaus Burckhardt zeit seines Berufslebens entschieden entgegengetreten. Jetzt hat der Pfarrer in Ruhe und ehemalige Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) die Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ Braunschweig gegründet, einen Zusammenschluss von Vertretern aus Propstei, evangelischer Jugend und einzelnen Personen. „Unser Ziel ist es, die kirchliche Stimme für Demokratie hörbar und sichtbar zu machen“, sagt Burckhardt, der sich auch im „Bündnis gegen Rechts“ und beim „Runden Tisch gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung“ engagiert. „Es gehört zur DNA unseres christlichen Glaubens Farbe zu bekennen. Rassismus und Rechtsextremismus sind Gift für unser Land.“ Hintergrund ist, dass es in Braunschweig immer mehr rechtsextreme Aktionen, Beleidigungen, Bedrohungen und Sachbeschädigungen gibt.

Die in der Propstei gegründete Initiative orientiert sich an einem Zusammenschluss gleichen Namens, den Burckhardt vor mehr als zehn Jahren in der hannoverschen Landeskirche mitgegründet hat und der erfolgreich gegen rechtsextreme Strukturen vorgeht. Das Motto: „Unser Kreuz hat keine Haken.“ So  haben Mitglieder der Initiative die Gründung von rechten Schulungszentren in der Heide verhindert und immer wieder auf das Wirken von mittlerweile verbotenen neonazistischen Jugendorganisationen aufmerksam gemacht. Außerdem haben sie Materialien entwickelt, die Burckhardt jetzt mit der Braunschweiger Initiative überarbeiten will. Dazu zählen Ideen für Konfirmanden-tage und Workshops oder Argumentationshilfen, wie Gemeindemitglieder und Kirchenvorstände mit fremdenfeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umgehen können. Auch Aussteigerhilfen für Menschen aus dem rechten Spektrum gehören dazu und Modelle, wie derartige Fragen in einem Gottesdienst thematisiert werden können. Darüber hinaus möchte der Pfarrer aktuelle Probleme aufgreifen, etwa die Zunahme von Verschwörungstheorien. „Wir benötigen in all‘ diesen Fragen eine klare Positionierung öffentlicher Theologie“, betont Burckhardt. „Und wir freuen uns über jeden, der mitmachen will.“

Wie wichtig ein Engagement gegen Hass und Hetze ist, hat er als Pastor der evangelisch-lutherischen Kirche im südafrikanischen Durban erlebt, wo er von 1984 bis 1993 tätig war. „Hier gab es Rassismus in seiner schrecklichsten Form“, erinnert er an die Zeit der Apartheid. Zurück in Deutschland, hat sich Burckhardt für das Gewaltpräventionsprogramm „Schritte gegen Tritte“ stark gemacht, das bisher schätzungsweise mehr als 60.000 Jugendliche erreicht hat. Auch für die Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ hofft er auf viele Unterstützer: „Ich bin guten Mutes, dass es hier bald ein sehr aktives Netzwerk gibt.“   

Wer die Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ unterstützen will, kann sich direkt an die Propstei in Braunschweig wenden, Telefon 0531-47180.

Am 20. Mai 2022 findet in Braunschweig eine Vollversammlung der Initiativen „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ aus verschiedenen Landeskirchen statt.

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Sat, 15 Jan 2022 05:52:00 +0100
Alles wird gut?! https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11032///Meldungen.html Wort zum Sonntag am 16. Januar 2022 Auf meinen vielen Fahrten zwischen Kassel und Braunschweig habe ich im Auto die Playlist meiner Töchter gehört. Fred Rabe singt "Kummer - der letzte Song (alles wird gut). Ein Song, der sehr eingängig ist und dessen Refrain leicht zum Ohrwurm wird. „Alles wird gut. Die Menschen sind schlecht und die Welt ist am Arsch, aber alles wird gut. Das System ist defekt, die Gesellschaft versagt, aber alles wird gut. Dein Leben liegt in Scherben und das Haus steht in Flammen, aber alles wird gut, fühlt sich nicht danach an, aber alles wird gut.“ Ungeschönt und mit einer Portion Zynismus sieht Fred Rabe der Realität ins Auge.

Es richtet sich gegen aufmunternde Floskeln wie „Glaub an dich“, „Geh deinen Weg“, die wir manchmal so unbedacht anderen – auch jetzt zum Jahresbeginn – wünschen. Das Unbehagen, so schnell über Leid, Ungerechtigkeit und Schmerz hinwegzugehen, kann ich gut verstehen. Es blendet einen Teil der Wirklichkeit aus, die uns umgibt. Denn so vieles ist einfach nicht gut.

Aber zugleich spüre ich auch Widerstand in mir. Zum Aufbruch reicht diese fatalistische Sicht nicht aus. Es braucht vielmehr neue Energie, eine Hoffnung. Manchmal auch Auflehnung gegen eigenes und fremdes Leid, mit dem ich mich nicht abfinden will. Wie so oft ist es eine Frage der Perspektive.

Auch wenn nicht alles gut wird, wenn furchtbare Krankheiten und plötzlicher Tod in mein Leben einbrechen, möchte ich nicht im bloßen Fatalismus steckenbleiben. Es gibt Ereignisse, denen ich nicht bereit bin einen Sinn zuzuschreiben. Diese sinnwidrigen Dinge gilt es auszuhalten. Wohl wissend, dass auch sie endlich sind und nicht mein ganzes Leben bestimmen und ausmachen. Und für die Dinge, die sich ändern lassen, wünsche ich mir Kraft und Mut zum Handeln.
Oscar Wilde wird dieser Satz zugeschrieben: „Alles wird gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.“ Das klingt doch schon fast biblisch.

 

 

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Propstei Wort zum Sonntag kerstin.vogt@lk-bs.de Sat, 15 Jan 2022 04:35:00 +0100
Filmgottesdienst am 16. Januar, um 10 Uhr in der St.-Lukas-Kirche Querum https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11033///Meldungen.html Oma wird vergesslich - Themengottesdienst Demenz Oma Stine wird immer vergesslicher, das nimmt Romy bei ihren regelmäßigen Besuchen im Friseursalon ihrer Oma immer deutlicher wahr. Wie Romy und ihre Umwelt damit umgehen, erzählt ein wunderbarer Film, den wir am Sonntag, den 16. Januar in Ausschnitten im Themengottesdienst um 10 Uhr in der St.-Lukas-Kirche zeigen. Mithilfe des Filmes nähern wir uns dem schwierigen Thema Demenz. Was bedeutet das für Betroffene und Angehörige? Was hilft und was man muss man aushalten? Biblisch steht der Gottesdienst unter der Verheißung Gottes: "Ich vergesse dich nicht! Sieh doch: Ich habe dich in meine Hände eingezeichnet."

Entsprechend der Verordnungen wird für den Gottesdienst kein G-Nachweis gefordert. Alle anderen Hygiene- und Abstandsregeln gelten selbstverständlich.

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Propstei benedikt.sacha@lk-bs.de Fri, 14 Jan 2022 08:10:24 +0100
Haltung zeigen – Respekt erweisen! https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11030///Meldungen.html Propstei unterstützt Ver.di-Versammlung Die Ev.-luth Propstei Braunschweig unterstützt eine durch die Gewerkschaft ver.di angemeldete Versammlung, in der unter dem Motto „Haltung zeigen – Respekt erweisen!“ mit Blick auf die Corona-Pandemie sowohl Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen und als auch eine klare Abgrenzung zu Hass und Hetze zum Ausdruck gebracht werden soll.

Die Versammlung ist für Montag, den 17. Januar 2022, von 18:30 bis 20:00 Uhr auf dem Schlossplatz Braunschweig angemeldet.

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Thu, 13 Jan 2022 11:23:00 +0100
Monatsspruch Januar 2022 https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11026///Meldungen.html Kommt und seht! (Johannes 1,39): Gedanken zum Monatsspruch Die Jahreslosung aus Johannes 6,37:
Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Der Monatsspruch für Januar aus Johannes 1,39:
Jesus Christus spricht: Kommt und seht!

Zwei Worte Jesu begleiten uns am Anfang dieses neuen Jahres. Beides Worte aus dem Johannesevangelium. Beides Worte, die uns einladen:
„Kommt!“, so spricht Jesus damals zu den Menschen seiner Zeit – und zu allen Menschen jeder Zeit.

Die Einladung steht. Jesu Tür ist weit offen. Nicht nur einen kleinen Spalt, nicht nur für einige wenige Berufene, nicht nur für die Elite, die Einflussreichen oder die besonders Frommen. Nein, Jesus macht die Tür hoch und die Tor weit, damit alle kommen und sehen können, dass er niemanden abweist.

 „Kommt und seht!“
„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, sagt Jesus.

Vielleicht sind Sie, bist Du jetzt gar nicht verwundert, sondern denkst: „Na ja, was anderes hätte ich jetzt auch gar nicht erwartet. Natürlich ist Jesus für alle da, natürlich weist er niemanden ab.“

Aber so selbstverständlich, wie das klingt, ist es wahrlich nicht. Vielmehr war und ist diese Einstellung Jesu geradezu revolutionär! Damals wie heute wurde und wird unterschieden nach Staats- oder Volkszugehörigkeit, nach Rang und Status, nach Geschlecht, nach Loyalität, nach politischer Einstellung, nach Religionszugehörigkeit.

Es gab und gibt klare Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche, Positionen, die Klarheit und Sicherheit bieten, aber eben auch eingrenzen und begrenzen. Dass Jesus diese Kategorisierungen durchbricht, dass er  ALLE  zum  Kommen auffordert, dass er zusagt, niemanden abzuweisen, der oder die zu ihm kommt, das war und ist eine Herausforderung auch für die, die in seiner Nachfolge stehen, für uns als Individuen und als Kirche.

„Kommt und seht!“
„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, sagt Jesus
– und was sagen wir?

Was bedeuten diese Worte Jesu angesichts heutiger Herausforderungen? Was bedeuten sie mit Blick auf die großen Fragen nach Freiheit und Frieden? Was mit Blick auf die Verteilung von Bildung, Wohlstand und wirtschaftlichen Gütern? Was mit Blick auf Umwelt-, Klima- und Generationengerechtigkeit? Was angesichts der aktuellen globalen Pandemielage? Und was mit Blick auf die vielen Menschen, die auf der Flucht sind?

Was heißt, „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, angesichts kenternder Flüchtlingsboote und ertrinkender Flüchtlinge auf dem Mittelmeer?

Was heißt „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ mit Blick auf die Menschen, die voller Sorge und Angst sich anderen verschließen und niemanden aufnehmen wollen?

Wie schaffen wir es als Individuen, als Gesellschaft und auch als Kirche niemanden in seinen Sorgen und Nöten abzuweisen, sondern immer wieder neu und mutig das „Kommt und seht!“ allen anzubieten?

Nein, es ist gar nicht selbstverständlich, was Jesus hier sagt und was er uns vorgelebt hat. Es bleibt eine Herausforderung, die nur allzu häufig anstößt und aneckt. Aber wer einmal für sich selbst erlebt hat, wirklich in Christus angenommen zu sein, der braucht sich weder vor sich selbst noch vor anderen zu fürchten. Wer so gefestigt ist, wird sich der Kritik stellen können, wird Meinungsdifferenzen aushalten und die Tür trotzdem offen halten. Wird nicht abweisen, sondern zuhören und vielleicht auch ganz Neues wagen.

Das gibt mir Kraft und Zuversicht, zu wissen, dass Gott für mich da ist. Zu Jesus darf ich kommen, so wie ich bin, er wird mich nicht abweisen. In ihm finde ich Geborgenheit, Ausrichtung und Aufrichtung, neuen Mut und Lebenssinn. Und weil ich dieses für mich erfahren habe, möchte ich es auch Dir sagen und Dir Mut machen, Dich auf das Wagnis einzulassen und der Einladung Jesu zu folgen:

„Kommt und seht!“
„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, sagt Jesus.

Mögen Sie, mögest Du erleben, dass sich diese Erfahrung in 2022 auch für dich bewahrheitet!

Ein frohes und gesegnetes 2022!

Lars Dedekind, Propst

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slider oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Mon, 10 Jan 2022 11:19:52 +0100
Licht auf der Mittelinsel https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11025///Meldungen.html Wort zum Sonntag am 09. Januar 2022 Auf der vierspurigen Straße rauschen die Autos nur so an mir vorbei. Es ist laut und der feuchte Asphalt sorgt dafür, dass es noch lauter ist als sonst. Dazu ist es kalt und ungemütlich. Ich warte auf die Lücke zwischen den Autos. Da ist sie. Ich laufe los. Bis zur Mittelinsel. Eine Straßenlaterne. Ich will weiter, aber die Autoschlange scheint endlos zu sein. Ich werde langsam wütend – als sich plötzlich alles ändert. Eine schmale Wolkenlücke sorgt dafür, dass mich das Licht der Sonne trifft. Sie hat ungewöhnlich viel Kraft. Ich bin so überrascht, dass ich die Augen schließe und mein Gesicht in diesen Sonnenstrahl drehe. Ich lehne mich mit dem Rücken an die kalte Straßenlaterne und atme ein. Und aus.

Es braucht einige Atemzüge. Aber dann habe ich habe das Gefühl, dass das Licht einen Durst stillt, den ich wochenlang ignoriert habe. Einen Durst nach Licht. Ich sauge jeden einzelnen Strahl mit meiner Haut auf. Die Sonne pustet auf die vielen kleinen Wunden und Verletzungen, die wehtun. Sie pustet ihr warmes Licht auf die Sorge, dass das anbrechende Jahr vielleicht doch gar nicht leichter wird als das letzte. Sie pustet ihr warmes Licht auf die Sorge, dass etwas in unserer Gesellschaft kaputt gegangen ist, das nicht zu kitten ist. Sie pustet auf die Erschöpfung und die Angst vor der Veränderung. Und auf die Trauer um die verpassten Chancen.

Das tut gut. Ich bleibe so lange an die Straßenlaternenpalme meiner einsamen Mittelinsel gelehnt, bis der letzte Schmerz nachgelassen hat. Ich öffne die Augen als sich die Wolkenlücke schließt. Ich schwimme auf die andere Straßenseite und bin zurück in meiner Welt. Aber sie ist nicht mehr dieselbe.

Ein Licht über Bethlehem führte die Weisen aus dem Morgenland zum Stall und in der Krippe fanden sie ein rettendes „Fürchte-dich-nicht!“ Ein Licht über einer Mittelinsel führt manchmal auch zum Heil.

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Propstei Wort zum Sonntag jakob.timmermann@lk-bs.de Sun, 09 Jan 2022 04:17:00 +0100
Literarischer Abendsegen https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11022///Meldungen.html Launige Literatur trifft Bibelworte in der Magni-Kirche Gottesdienst-Kultur zum neuen Jahr im Braunschweiger Magniviertel.

Magni liest aus Bibel & Co
Sonntag, 09. Januar, 18 Uhr
Magni-Kirche am Ölschlägern (Magniviertel), Braunschweig

Zu besonderem Literatur- und Musikgenuss lädt die Magni-Gemeinde am Sonntag, 09. Januar, in die Magni-Kirche am Ölschlägern ein. Buchkennerin Birgit Schollmeyer, Jazz-Saxofonist Alexander Hartmann und Magni-Pastor Henning Böger gestalten unter dem Motto "Magni liest aus Bibel & Co"  einen literarischen Abendsegen zum neuen Jahr. Die Veranstaltung verbindet launige Literatur mit Bibelworten und Segensbitte. Beginn ist um 18 Uhr.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist die Platzzahl in der Magni-Kirche begrenzt. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht im Kirchenraum. Eine Möglichkeit zur Voranmeldung für einen Teil der Plätze ist auf der Gemeindeseite www.magni-kirche.de eingerichtet.

Ev. Kirchengemeinde St. Magni
Gemeindebüro
Hinter der Magnikirche 7
38100 Braunschweig
Fon: 0531.46804
www.magni-kirche.de

 

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Thu, 06 Jan 2022 14:39:00 +0100
Einführungsgottesdienst für den neuen Pfarrer Thomas Vogt https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/11024///Meldungen.html Willkommen Pfarrer Vogt! Am Sonntag, 09. Januar 2022 um 15:00 Uhr, wird Thomas Vogt als Pfarrer in sein neues Amt im Pfarrverband Braunschweig-Ost eingeführt. Der Einführungsgottesdienst findet in der St. Johannis Kirche in Braunschweig statt.

Propst Lars Dedekind wird Thomas Vogt im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in sein Amt einführen, Thomas Vogt selbst hält dann seine Antrittspredigt.

Vogt war zuvor Pfarrer in Vellmar bei Kassel und stellvertretender Dekan der Evangelischen Kirche von Kaufungen. Nicht nur sein neues Amt führt ihn in unsere Gefilde: Er folgt seiner Frau Pfarrerin Kerstin Vogt hierher nach Braunschweig. Kerstin Vogt ist seit Oktober 2021 die neue Direktorin des Theologischen Zentrums Braunschweig.

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Propstei oeffentlichkeitsarbeit.bs@lk-bs.de Wed, 05 Jan 2022 13:28:53 +0100