www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/ Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de en www.propstei-braunschweig.de: Aktuelles https://www.propstei-braunschweig.de/typo3/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.propstei-braunschweig.de/ 18 16 Aktuelle Nachrichten von www.propstei-braunschweig.de TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 18 Aug 2019 00:00:00 +0200 Welche Farbe hat der Glaube? https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9763///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=64b1836e923e8427c13a06d982bff00c Vier Abende für Suchende, Müssende und Wollende - Rund um den Glauben Strahlend bunt, einfarbig, blau, grün, gepunktet oder mit Muster, die Welt der Farben ist groß, freundliche und hell. Irgendwo zwischen schwarz und grau bewegt sich, in der Vorstellung vieler, der Glaube. Aber ist das wirklich so? Ab vier Abenden wollen wir uns auf die Suche nach den Farben unseres persönlichen Glaubens machen.

„Welche Farbe hat der Glaube“ findet mittwochs, jeweils von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Gemeindehaus von St. Michaelis, Echternstraße 12 statt.
Kontotakt. Tel. 0531-42663, Email. Michaelis.bs.buero(at)lk-bs(~dot~)de
04.09.2019    Gott ist blau, oder?
11.09.2019    Gurus tragen orange. Die Sache mit Jesus
18.09.2019    Weiß oder rot, Wasser und Wein. Taufe und Abendmahl
25.09.2019    Bunte Praxis

Wir, Christoph Berger, Pfarrer und Julia Littmann (Studierende der Theologie) freuen uns auf Sie.

 

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slider Christoph.Berger@lk-bs.de Sun, 18 Aug 2019 00:00:00 +0200
Als Kirchenmann im Stadtteil unterwegs https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9761///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=f87a64302bafb424429fee9919c6fdeb Diakon Ulli Böß verabschiedet sich in den Ruhestand/ Einsatz für den Aufbau des... 15 Jahre war er als Kirchenmann im Westlichen Ringgebiet unterwegs – jetzt hat sich Diakon Ulli Böß in den Ruhestand verabschiedet. Der Diakon war Ansprechpartner, Organisator, Lehrer und Netzwerker und maßgeblich am Aufbau des Quartierszentrums in der Hugo-Luther-Straße beteiligt, das von Kirchengemeinden, Mütterzentrum und Stadtteilbüro gemeinsam genutzt wird. Sein Engagement gilt als Glücksfall für die evangelische Kirche. Und auch Böß blickt voller Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück: „Es war ein Geschenk, dass ich die Chance hatte, etwas Neues aufzubauen, dabei große Möglichkeiten der Mitgestaltung hatte und dass es gelungen ist, ein Arbeitsfeld völlig neu auszurichten.“

Oft war Böß erstaunt, wie positiv sich manche Vorhaben entwickelt haben, etwa Ferienaktionen, Stadtteilfeste, der Seniorenkreis oder die Beratungsarbeit. Sein Fazit: „Wenn man bereit ist, etwas zu geben, kommt oft mehr zurück als das, was man erwartet hatte.“ Dabei war ihm stets wichtig, dass er sich als Kirchenvertreter gegenüber anderen öffnet - ohne sein Gesicht zu verlieren.
Ob Hausfeste oder Stadtteilfeste, Feste für Senioren, der Nikolaustag oder interreligiöse Feste: Die Veranstaltungen im Stadtteil und im Haus in der Hugo-Luther-Straße waren für ihn stets ganz besondere Ereignisse. Gefreut hat er sich auch, dass es gelungen ist, Gottesdienste und Andachten im Quartierszentrum zu feiern. So gab es viele Möglichkeiten der Begegnung - und das war Böß stets wichtig. Auch im Stadtteil war er gern unterwegs, am liebsten mit dem Rad oder zu Fuß, und er hat pro Jahr 100 bis 150 Geburtstagsbesuche gemacht: „Dann lernt man die Leute kennen und weiß, wie sie leben.“ 
Auch künftig wird es in der Hugo-Luther-Straße 60 A einen Diakon oder eine Diakonin für die vernetzende Quartiersarbeit geben, da die Kirchengemeinden eine vorgesehene Stellenkürzung von 50 Prozent aus eigener Kraft auffangen wollen. Besondere Herausforderung: Der Nachfolger wird in einem deutlich größeren Gebiet unterwegs sein. Zu den bisherigen Kirchengemeinden St. Michaelis, St. Martini und Auferstehungskirche kommen für den Träger, den Evangelischen Pfarrverband West, noch St. Jakobi und die Emmausgemeinde aus der Weststadt hinzu – mit vielen weiteren Akteuren und Einrichtungen. „Es wird kein Weiter so geben“, ist sich Ulli Böß angesichts der großen Herausforderungen sicher. „Doch die Menschen werden erkennen, dass auch neue Besen gut kehren.“

Info
Im Quartierszentrum in der Hugo-Luther-Straße 60 A wird am Freitag, 23. August, um 18 Uhr ein Gottesdienst gefeiert, anschließend gibt es einen Imbiss. Die Predigt hält Prädikant Bernd Hoppmann.
 
 

 

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Propstei Sabine.Labersweiler.vs@lk-bs.de Sat, 17 Aug 2019 00:00:00 +0200
Schulanfang https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9762///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=d3e78f3d6164ff78a134398d39970eff Daniela kommt heute zum siebten Mal in die 1. Klasse. Sie ist aufgeregt und ein bisschen nervös.... Daniela kommt heute zum siebten Mal in die 1. Klasse. Sie ist aufgeregt und ein bisschen nervös. Jedes Mal wieder. Der Schulanfang ist auch für eine Lehrerin ein besonderer Tag. Sie hat viel vorbereitet. Neue Unterrichtsideen ausgearbeitet und das Klassenzimmer hergerichtet. Sie hat den Sitzsack in der Leseecke aufgeschüttelt. Die Instrumente für den Musikunterricht gestimmt und eine neue Kerze für den Religionsunterricht besorgt. Und sie hat viele bunte Namensschilder auf Kunstmappen, Ablagen und an die Garderobe geklebt. Emma, Jona und Fritz. Henriette, Luis und Clara. Daniela freut sich sehr, ihre kleinen ABC-Schützen endlich kennenzulernen.

Auf ihrem Lehrertisch liegt eine kleine Schultüte. Danielas Kollegin hat sie ihr hingelegt. Etwas Schokolade auch für sie. Ein paar ermutigende Worte zum neuen Schuljahr. Wie lieb, freut sich Daniela. Die 1. Klasse ist etwas Besonderes. Auch sie ist voller Erwartungen und guter Wünsche: Dass die Kinder sich wohlfühlen und einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt haben. Dass sie sich schnell zurechtfinden und zu einer guten Gemeinschaft zusammenwachsen. Daniela wünscht sich auch, dass sie mit den Vätern und Müttern gut im Gespräch bleibt. Dass sie zusammen mit Freude und gegenseitigem Vertrauen den Weg der Kinder begleiten. Damit diese erleben: Lernen macht Spaß. Das geht übrigens nie mit Druck, findet Daniela. Sog ist besser. Die Schülerinnen und Schüler mitziehen und begeistern. Sie loben und sich mitfreuen, wenn etwas gut geklappt hat. Sie ermutigen dranzubleiben, wenn sie mal keine Lust haben oder frustriert sind.
Für all das bitten sie im Schulanfangsgottesdienst um Gottes Hilfe. Daniela findet es schön, dass auch die Lehrkräfte gesegnet werden. Wenn die Hände der Pfarrerin auf ihrem Kopf liegen spürt sie, wie ihr Kraft zuwächst. Und sie ist angerührt, wenn auch ihr der Segen zum Schulanfang zugesprochen wird: Gott ist mit dir in allem, was du tust.

 

 

 

 

 

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Wort zum Sonntag maria.schulze@lk-bs.de Sat, 17 Aug 2019 00:00:00 +0200
"Wort mit Musik zum Ort" mit Pfarrer Rüdiger Becker https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9718///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=1578647fefdea89b9230291be5ea5199 Sonntag 25. August in der Hauptfriedhofskapelle Am Sonntag, 25. August um 15 findet in der Hauptfriedhofskappelle "Wort mit Musik zum Ort" statt. Die Einführung übernimmt Pfarrer Peter Kapp. Das Wort zum Ort spricht Pfarrer Rüdiger Becker (Direktor und Vorstandsvorsitzender Evangelische Stiftung Neuerkerode und Ev. luth. Diakonissenanstalt Marienstift). Musik: Violinklasse der Städtischen Musikschule, Charlotte von Garssen, Violinpädagogin. Hans-Hermann Haase - Orgel.
Anschließend wird ein kurzer Spaziergang zum Schwesternfriedhof angeboten, danach Kaffee in der Remise.

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Propstei Peter.Kapp@lk-bs.de Fri, 16 Aug 2019 00:00:00 +0200
Wanderausstellung zu Karl Barth in der St. Katharinenkirche https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9760///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=5b0c663bca22ccfc15a064ada5cf065a Ausstellung noch bis zum 1. November 2019 Anlässlich des 100. Todesjahres des berühmten Schweizer Theologen Karl Barth (1886-1968) macht die Wanderausstellung des Reformierten Bundes (https://www.karl-barth-jahr.eu/19437-387-388-65.html) nun Halt in Braunschweig. Auf 16 Tafeln wird die Biographie und das theologische Wirken des „Kirchenvaters des 20. Jahrhunderts“ dargestellt.
Die Ausstellung kann ab sofort bis zum 1. November 2019 werktags von 9-15 Uhr und sonntags im Anschluss an die Gottesdienst in der Katharinenkirche besichtigt werden.

In einer politisch aufwühlenden Krisenzeit am Beginn des 20. Jahrhunderts hat Karl Barth im christlichen Glauben neue Denk-Wege beschritten. Seine „Theologie der Krise“ war eine Reaktion auf die kirchliche Verwicklung in den 1. Weltkrieg und später auf die ideologisch geprägten „Deutschen Christen“; nach dem 2. Weltkrieg reagierte Barth als eigenständiger theologischer Denker auf Fragen des Neuanfangs der jungen Bundesrepublik und ihrer Platzierung im beginnenden, wiederum ideologisch motivierten Kalten Krieg. Er formulierte die Botschaft des Glaubens oft im kritischen Widerspruch zur öffentlichen Meinung und auch zu kirchenamtlichen Positionen. „Dass sein Denken und Leben auch selbst von Widersprüchen durchzogen war, blieb schon damals nicht verborgen“, erläutert Katharinenpfarrer Werner Busch. „Das macht sein Leben im historischen Rückblick zu einem Lehrstück für den Gedanken, dass Gott auch mit offensichtlich unvollkommenen Menschen etwas anfangen kann.“ So holte Barth seine kongeniale Mitarbeiterin und Geliebte Charlotte von Kirchschbaum in sein Haus und lebte mit seiner Ehefrau Nelly, den gemeinsamen Kindern und ihr in einer komplizierten und spannungsvollen Beziehung. Der Mensch und Theologe Barth gibt zu denken und Anlass für Fragen, die auch heute aktuell sind.

Auf diese und andere Aspekte gehen die Referenten des Braunschweiger Karl Barth-Symposiums ein, das die Akademie Abt Jerusalem am 30. und 31. August 2019 im Gemeindehaus von St. Katharinen veranstalten wird und zu dem sie öffentlich einlädt (eine Anmeldung beim Theologischen Zentrum ist bis zum 27.8. möglich: sekretäriat.thz(at)lk-bs(~dot~)de oder 0531 – 12 05 40; auswärtige Gäste können dort auch nach Übernachtungsmöglichkeiten anfragen). Am Sonntag 1. September beginnt im Gottesdienst um 10 Uhr in der Ev.-reformierten Gemeinde eine Predigtreihe zu Karl Barth.

 

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Propstei Werner.Busch@lk-bs.de Wed, 14 Aug 2019 11:59:00 +0200
„Die drei größten Klimasünden.“ https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9758///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=dfbcd2d5cba4e01e95fb27d3ae9dfd28 Im Internet findet man eine Rangliste: „Die drei größten Klimasünden.“ Auf Platz drei steht „Ein... Im Internet findet man eine Rangliste: „Die drei größten Klimasünden.“
Auf Platz drei steht „Ein eigenes Auto haben.“
Klar, wenn ich viel mit dem Auto unterwegs bin, ist das schlecht für das Klima.
Die zweitgrößte Sünde ist „Gelegentlich fliegen.“
Stimmt. Wir wissen, was gedankenloses Fliegen anrichtet.
Aber die größte Sünde auf dieser Liste ist: „Ein Kind in die Welt setzen.“
Da hört es auf! Wenn das Ziel sein soll, die Menschen von der Erde verschwinden zu lassen, müssen wir uns wehren.
Ja, wir müssen unseren Lebensstil ändern. Dringend. Wir wissen das. Aber das darf niemals bedeuten, dass wir der nächsten Generation das Lebensrecht verweigern. Oder trauen wir ihnen nicht zu, anders zu leben als wir? Sie stehen gerade auf, demonstrieren jeden Freitag gegen unsere Art, die Ressourcen der Welt zu verschwenden. Sie suchen nach einem neuen Lebensstil. Wir sollten sie und uns daran erinnern: Viele Generationen vor uns haben gezeigt, dass das geht.
Meine Großmutter hatte ihr Leben lang einen schlichten, runden Esstisch. Wir Enkelkinder haben ihn geliebt. An diesem Tisch hat sie stundenlang mit uns Karten gespielt. Meine Großmutter war sparsam. Sie hat kaum etwas weggeworfen. Heute würde man sagen, sie hat nachhaltig gelebt. Ihr Tisch steht jetzt in Berlin. Meine Enkeltochter spielt daran.
Denen, die der Menschheit nichts mehr zutrauen, sei gesagt: Die Wissenschaft ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Wissenschaft.
Die Hoffnung auf eine bessere Welt ist immer die Hoffnung in eine neue Generation. Die jungen Menschen zeigen uns gerade, dass sie anders leben wollen. Ich bin überzeugt, sie können das auch. Gott segne sie auf ihrem Weg.

 

 

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Wort zum Sonntag Friedhelm.Meiners@lk-bs.de Mon, 12 Aug 2019 12:13:43 +0200
Café Kreuzgang - Ort der Ruhe https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9083///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=187d00eb208e48622c46d867a0e20615 Ausstellung im Kreuzgang von St. Ulrici Das Sommer-Cafe im Kreuzgang von St. Ulrici-Brüdern ist noch bis September geöffnet und mit einer Ausstellung verknüpft. Das Café ist ein Inklusions-Café.  Es handelt sich um ein Projekt der Inklusion gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Kuchen und etwas für den kleinen Hunger liefert und serviert die Mehrwerk gGmbH Neuerkerode in Kooperation mit dem Theologischen Zentrum.

Das Café Kreuzgang ist dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonn- und feiertags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Telefonisch ist es unter Tel.: (05 31) 12 25 24 24 zu erreichen.

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slider Sabine.Labersweiler.vs@lk-bs.de Mon, 12 Aug 2019 00:00:00 +0200
„Die Leute sollen etwas mitnehmen“ https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9755///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=ad212c3fcc4a834932953294bef99c2c Banker Heiko Frubrich spricht im Dom „Das Wort zum Alltag“ 450 bis 500 Worte sind für Heiko Frubrich das Maß der Dinge. So viele Worte darf der gelernte Banker sprechen, wenn er im Dom an einem Werktag – in der Regel montags - die fünf Minuten dauernde Andacht „Das Wort zum Alltag“ hält. An diesem eher herbstlichen Sommertag haben rund 40 Besucherinnen und Besucher auf den Bänken des Doms Platz genommen, um ihm zu lauschen. Sein Thema: „Einfach mal machen“, es geht um Barmherzigkeit. Im blauen Anzug und weißen Hemd steht Frubrich auf der Kanzel und ist mit seinen Worten dicht bei den Menschen, er zieht Vergleiche zum Berufsleben, spricht von Sparringpartnern im Sport, von Karstadt und Amazon, vom Geben und Nehmen, Leistung und Gegenleistung. Und er schlägt den Bogen zur Barmherzigkeit, bei der man anderen ganz ohne Gegenleistung etwas zukommen lässt: Geld, Nahrung, Obdach, Wertschätzung, Zeit, Liebe.
Seit rund drei Jahren spricht der 53-Jährige im Dom das „Wort zum Alltag“ und begreift diese Möglichkeit als „große Ehre“. Und er will seinen Job gut machen: „Ich habe den Anspruch, dass die Qualität passt, vor allem hier im Dom, die Leute sollen etwas mitnehmen.“ Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, eine Aussage in einer schlüssigen, nur fünf Minuten dauernden Andacht pointiert zu formulieren. „Manchmal ist es leichter, eine längere Predigt zu schreiben“, sagt Frubrich, der als ausgebildeter Prädikant die „Befähigung zur freien Wortverkündigung“ hat und nicht nur im Dom, sondern auch in anderen Gemeinden als Laie predigt.
Beim „Wort zum Alltag“ will er nicht die „hohe Theologie“ vermitteln, sondern Denkanstöße geben, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, und er will authentisch sein: „Ich vertrete auf der Kanzel nur Dinge, hinter denen ich auch stehe.“ Das dürfen durchaus auch Themen aus der Politik sein. Ideen für seine Andachten liefern oft Jahrestage: das Hitler-Attentat am 20. Juli, der ehemalige Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni oder auch der „Tag der Hängematte“.
Doch Frubrich steht nicht nur auf der Kanzel, als Mitglied des Kirchenvorstands ist er auch in kirchlichen Gremien tätig. Das Team des Kirchenvorstands unterstützt Aktivitäten im Dom, etwa die Veranstaltungsreihe „Sommernächte“. Dabei hatte er viele Jahre gar keinen Bezug zur Kirche: „Ich bin mit 16 Jahren ausgetreten und war ein gut argumentierender Atheist.“ Doch nach einer Predigt aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit an einem regnerischen Tag im Herbst 2005, die er „eher zufällig“ im Dom hörte, war alles anders. „Ich bin nach einer Stunde verändert aus der Kirche gegangen und habe den Weg zum Glauben zurückgefunden“, erinnert sich Frubrich. Heute kann er sich sogar vorstellen, sein kirchliches Engagement auf eine fundierte wissenschaftliche Ebene zu stellen und nach dem Ende seines Berufslebens als Banker Theologie zu studieren.

Info-Kasten
Die fünf Minuten dauernde Andacht „Das Wort zum Alltag“ findet montags bis freitags jeweils um 17 Uhr im Dom statt, samstags beginnt um 12 Uhr das Mittagsgebet mit 20-minütiger Orgelmusik. Das Wort zum Alltag wird meistens von Dompredigerin Cornelia Götz oder Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch gehalten oder von anderen Pfarrern und Prädikanten.

Bildunterschrift
Dicht bei den Menschen: der ausgebildete Prädikant Heiko Frubrich auf der Kanzel des Doms.             Foto: Rosemarie Garbe

 

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Propstei Sabine.Labersweiler.vs@lk-bs.de Sat, 10 Aug 2019 00:00:00 +0200
Neue Veranstaltungsreihe in der Klosterkirche Riddagshausen https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9750///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=0db89952c54d79377e3e2408f11994dc Thema: Worte, Töne, Orte Die Klosterkirche Riddagshausen beginnt eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Thema: Worte, Töne, Orte. An vier Abenden können die Besucher die Klosterkirche aus einem anderen Blickwinkel und an unterschiedlichen Orten erleben.
Am 9. August um 19 Uhr beginnt die Reihe. Thema: Der etwas andere Pilgerweg 1. Treffpunkt ist am Eingang zur Klosterkirche.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Die weiteren Termine:
20.09.2019
19 Uhr    Der etwas andere Pilgerweg 2

18.10.2019
21 Uhr   Nachtlesung - Das Schweigen der Mönche

15.11.2019
21 Uhr   Nachtlesung - Mord und Totschlag

 

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Propstei Bernhard.Knoblauch@lk-bs.de Tue, 06 Aug 2019 00:00:00 +0200
Das Smartphone ist wie Schokolade https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/9753///Meldungen.html?no_cache=1&cHash=7cd049c6eca29cf9a1efc80c2fcef33f Stille ist die Königsdisziplin des Glaubens. Viele spirituelle Lehrer sagen: "Gott begegnest du in... Stille ist die Königsdisziplin des Glaubens. Viele spirituelle Lehrer sagen: "Gott begegnest du in der Stille. Du musst zur Ruhe kommen, dich auf das besinnen, was wirklich zählt." Doch das ist unglaublich schwer.
In einem Versuch bekamen die Teilnehmer folgende Aufgabe: Sie sollten sich für 15 Minuten in einem leeren Raum an einen Tisch setzen und einfach mal nichts tun. An der Tür mussten sie alles abgeben, womit sie sich eventuell ablenken könnten: Smartphone, Stifte, Bücher...
Nur eines war den Testpersonen erlaubt: Auf dem Tisch stand ein roter Button. Wenn sie ihn drückten, bekamen sie einen Stromstoß. Das durften sie jederzeit. Bevor der Versuch losging, mussten sie das schon mal ausprobieren. Der Stromstoß war so schmerzhaft, dass die meisten sagten: "Nicht für Geld und gute Worte fasse ich das Ding noch mal an!" Dann saßen sie allein in diesem Zimmer und hatten nichts zu tun. Nur Stille. Fünfzehn lange Minuten Stille. Nichts als Stille. Und was geschah? Ein Viertel der weiblichen und zwei Drittel der männlichen Versuchsteilnehmer drückten in den 15 Minuten mindestens einmal auf den roten Button. Ein Teilnehmer drückte 190-mal, also alle 5 Sekunden.
Wir Menschen können Stille nur ganz schwer aushalten, müssen immer was tun. Kein Wunder, dass wir unsere Smartphones so lieben: Das Ding liegt vor mir wie ein Stück Schokolade auf dem Esstisch. Wenn mir langweilig wird, greife ich zu - schaue nach, ob ich eine neue Nachricht habe, wie das Wetter wird?
Das Smartphone ist wie eine Süßigkeit fürs Gehirn: Zu viel ist schädlich, aber ich kann nicht widerstehen. Doch es hilft nichts, wenn mein Leben an Tiefe gewinnen soll, muss das Smartphone außer Reichweite sein, selbst dann ist es noch schwer genug.

 

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Wort zum Sonntag Friedhelm.Meiners@lk-bs.de Mon, 05 Aug 2019 11:00:37 +0200