Propstei Braunschweig

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16.03.20

Kirche von zu Hause

Digitale Angebote schaffen geistliche Besinnung in Zeiten von Corona

Wer digitale Angebote der Kirche sucht, findet sie unter der Adresse "Kirche von zu Hause" Foto: unsplash/Aaron Burdon/Kari Shea

Braunschweig/Hannover. Die Absage von Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen ist ein tiefer Eingriff in das kirchliche Leben. Die Fürsorge für Menschen angesichts der Corona-Krise schränkt die Kirche in ihrem Kernauftrag ein, Gemeinschaft zu ermöglichen und ein offener Raum für die Sorgen und Ängste der Menschen zu sein. Deswegen fragen viele Kirchengemeinden, ob es alternative Formen geben könnte, dem kirchlichen Auftrag auch in Zeiten von Corona nachzukommen.

Dabei helfen nicht zuletzt elektronische und digitale Formate, die in den Kirchen entwickelt wurden und nun von besonderer Bedeutung sein können. Hinzuweisen ist in dieser Hinsicht zum Beispiel auf die Fernseh- und Hörfunkgottesdienste, die in den Sendern der ARD und im ZDF übertragen werden. Nicht nur sonntags, auch während der Woche bietet die Evangelische Kirche im NDR Andachten und Angebote zur geistlichen Besinnung an. Sie stehen in Mediatheken unabhängig von den ursprünglichen Sendezeiten zur Verfügung, teilweise als Podcasts zum Download.

Aber auch in den sozialen Medien, auf Facebook, Instagram und Twitter, ist die Kirche mit zahlreichen Angeboten vertreten. Nicht zuletzt bieten spezielle Apps wie die Andachts-App oder die App „Kirchenjahr-evangelisch“ Möglichkeiten der geistlichen Besinnung. Auch die Telefonseelsorge ist mittlerweile mit einer eigenen App vertreten. Und evangelische Influencer begegnen Ihnen auf YouTube.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat alle diese Angebote auf einer eigenen Internetpräsenz unter dem Stichwort „Kirche von zu Hause“ zusammengestellt, die wir Ihre Beachtung empfehlen. Aber natürlich stehen Ihnen auch Ihre Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer als Ansprechpartner und für seelsorgerliche Kontakte zur Verfügung.

Kirche von zu Hause

Verfasser: Michael Strauss