Propstei Braunschweig
20.11.21

Nachtragshaushalt beschlossen

Höhere Steuereinnahmen kommen Zukunftsprojekten zugute

Oberlanderskirchenrat Dr. Jörg Mayer vor der Landessynode. Foto: Klaus G. Kohn

Braunschweig (epd). Das Parlament der braunschweigischen Landeskirche hat am Samstag, 20. November, einen Nachtragshaushalt für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 beschlossen. Möglich wurde die Erhöhung des Haushaltsvolumens, weil die Kirchensteuereinnahmen nicht so stark gesunken sind wie aufgrund der Corona-Pandemie zunächst angenommen, teilte der Leiter der Finanzabteilung, Oberlandeskirchenrat Jörg Mayer, vor der in der Stadthalle Braunschweig tagenden Landessynode mit. „Das ist eine gute Nachricht für die Zukunftsprojekte in unserer Kirche“, sagte Mayer.

Die nachträgliche Erhöhung für das Jahr 2021 beläuft sich auf knapp sechs Millionen und für das Jahr 2022 auf rund vier Millionen Euro. Bereits im Jahr 2020 lagen die Kirchensteuereinnahmen der Landeskirche Braunschweig mit rund 94,7 Millionen etwa 800.000 Euro über der Vorjahresplanung.

Das Geld aus dem Nachtragshaushalt 2021/2022 soll in Zukunftsinitiativen fließen. So sollen für strategische Zukunftsprojekte rund 3,7 Millionen und für den Gebäudezukunftsprozess, der auch Maßnahmen zum Klimaschutz umfasst, rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Verfasser: Michael Strauss