Propstei Braunschweig
22.11.17

Preis für Jürgen Osterhammel

Konstanzer Historiker wurde mit dem Abt Jerusalem-Preis ausgezeichnet

Abt Jerusalem-Preis 2017 (v.l.): Prof. Dr. Otto Richter, Präsident der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, Landesbischof Dr. Christoph Meyns, Prof. Dr. Jürgen Osterhammel, Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig, und Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Foto: Andreas Bormann

Braunschweig. Der Geschichtswissenschaftler Jürgen Osterhammel (Universität Konstanz) hat am Dienstag, 21. November, den Abt Jerusalem-Preis 2017 erhalten. Er gilt als einer der profiliertesten deutschen Historiker und verknüpft in seinem Werk die politische Geschichte mit der Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte.

Osterhammel sprach im Rahmen eines Symposiums im Marketing Management Institut in Braunschweig-Riddagshausen über die wissenschaftliche Kommunikation vor dem Computerzeitalter. Bei einem Festakt in der Klosterkirche Riddagshausen hielt der Braunschweiger Politikwissenschaftler Ulrich Menzel die Laudatio auf den Preisträger.

Während eines Symposiums gab es außerdem Vorträge der Historikerin Ute Daniel (Braunschweig) und des Physikers Reinhard Wagner (Hannover) zur Entwicklung der Informationsgesellschaft und der wissenschaftlichen Kommunikation.

Der Abt Jerusalem-Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften. Stifter sind die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft, die Technische Universität Braunschweig, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Verfasser: Michael Strauss