Propstei Braunschweig
24.11.17

Debatte über Jugendarbeit

Landessynode nimmt Vorschlag für eine stärkere Zusammenarbeit entgegen

Stellte neues Konzept für die Jugendarbeit vor: Dr. Elisabeth Hoffmann. Foto: Agentur Hübner

Goslar/Braunschweig. Die braunschweigische Landessynode hat Überlegungen für eine Neukonzeption der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit angestellt. Eine Arbeitsgruppe präsentierte am Freitag, 24. November, in Goslar ein Konzept, das eine stärkere Zusammenarbeit aller Einrichtungen in der Landeskirche vorsieht. Eine neue Struktur solle eine einheitliche Politik und gemeinsame Ziele ermöglichen, sagte Dr. Elisabeth Hoffmann (Braunschweig).

Dabei gehe es aber nicht darum, von oben Vorgaben zu machen, sondern alle Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit zu vernetzen, damit bessere Absprachen und eine bessere Koordination der Aktivitäten möglich wird. Dazu soll unter anderem ein neues Gremium auf landeskirchlicher Ebene dienen. Außerdem werden sechs Propsteijugendpfarrstellen aus dem Pool der geplanten 170 Gemeindepfarrstellen vorgeschlagen. Für jede Propstei ist eine halbe Stelle im Blick.

Die Landessynode hat den Konzeptvorschlag zur weiteren Diskussion in die Synodalausschüsse verwiesen. Außerdem wurden die vorhandenen Gremien der Kinder- und Jugendarbeit gebeten, bis zum Mai 2018 Stellungnahmen abzugeben. Dann soll in Goslar eine Themensynode „Jugend“ stattfinden. Sie soll endgültige Beschlüsse zur weiteren Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit fassen.

Verfasser: Michael Strauss