Propstei Braunschweig
29.10.18

Reformation im Rückblick

Ein neues Buch versammelt Vorträge zur Reformationsausstellung 2017

Das neue Buch zur Reformationsgeschichte im Braunschweiger Land.

Braunschweig/Wolfenbüttel. Ein neues Buch versammelt Beiträge zur Geschichte der Reformation im Braunschweiger Land und seiner Nachbarregionen. Es dokumentiert die Begleitvorträge zur Sonderausstellung „Im Aufbruch. Reformation 1517-1617“, die 2017 zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in Braunschweig stattgefunden hat. Vorgestellt wurde das Buch am Reformationsfeiertag im Braunschweiger Dom von Birgit Hoffmann, Leiterin des Landeskirchlichen Archivs, Dr. Heike Pöppelmann, Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums, und Dieter Rammler, Direktor des Theologischen Zentrums. Sie sind Herausgeber des Werkes.

Auf verschiedenen Wegen geht die Publikation der Frage nach, wie die reformatorischen Ideen in die Region kamen und von wem sie aufgenommen und weitergetragen wurden. Erläutert wird außerdem, wie sich die regionalen Ereignisse im Kontext von Vorgängen im Deutschen Reich und auf europäischer Ebene darstellten. Wie die Herausgeber betonen, vermittle das Buch auf aktuellem Forschungsstand ein Gesamtbild des komplexen geschichtlichen Prozesses der Reformation.

Das Werk mit dem Titel „Reformation: Themen, Akteure, Medien“ umfasst 564 Seiten, ist aufwändig gestaltet und enthält zahlreiche Abbildungen. Es ist erschienen im Verlag Uwe Krebs (Wendeburg) und für 25 Euro im Buchhandel erhältlich. Das Buch ist gleichzeitig der 26. Band der Reihe „Quellen und Beiträge zur Geschichte der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, die vom Landeskirchlichen Archiv herausgegeben wird.

Verfasser: Michael Strauss