Propstei Braunschweig

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24.05.19

Dank an Hans-Peter Vollbach

Landessynode verabschiedet Leiter der Rechtsabteilung mit Gottesdienst

Verabschiedung in der St. Katharinen-Kirche (v.l.): Synodenpräsident Dr. Peter Abramowski, Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach, Landesbischof Dr. Christoph Meyns. Foto: Klaus G. Kohn

Braunschweig. Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach für seine Tätigkeit als Leiter der Rechtsabteilung im Landeskirchenamt Wolfenbüttel gedankt. Nach mehr als zwölfjähriger Dienstzeit verlässt der Jurist die Landeskirche Braunschweig, um in der sächsischen Landeskirche das Amt des Kirchenamtspräsidenten anzutreten. Die sächsische Landessynode hatte ihn am 26. Januar gewählt.

Meyns würdigte insbesondere Vollbachs Engagement für eine Struktur- und Pfarrstellenreform, die zu „Gestaltungsräumen“ geführt hat, in denen die Kirchengemeinden stärker kooperieren. Außerdem habe er die Kirche für neue steuerrechtliche Zusammenhänge sensibilisiert. Der Landesbischof attestierte ihm Geradlinigkeit und Konfliktfähigkeit. Jede Kumpanei habe er abgelehnt.

Hans-Peter Vollbach wurde am Freitag, 24. Mai, im Rahmen der jüngsten Synodentagung in einem Gottesdienst in der St. Katharinen-Kirche offiziell verabschiedet. Auch Synodenpräsident Dr. Peter Abramowski betonte, der Leiter der Rechtsabteilung habe sich in seinen Leitungsämtern stets klar positioniert. Und Dr. Robert Fischer, bis 2010 als Leiter der Finanzabteilung im Landeskirchenamt tätig, sagte, Vollbach habe das Recht stets als „Instrument zur Verhinderung von Willkür“ betrachtet und angewandt.

Oberlandeskirchenrat Vollbach selber bedankte sich für die Grußworte und die Zusammenarbeit mit allen Akteuren in der Landeskirche.

Verfasser: Michael Strauss