Propstei Braunschweig
12.03.20

Kirchliches Leben einschränken

Landeskirchenamt gibt Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus

Das Corona-Virus hat zunehmend auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben. Foto: akg / Stocktrek Images

Braunschweig/Wolfenbüttel. Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus hat das Landeskirchenamt Wolfenbüttel Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden und kirchliche Akteure veröffentlicht. Damit nimmt die Landeskirche Braunschweig ihre öffentliche Mitverantwortung wahr, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

So werden die Kirchengemeinden unter anderem gebeten, Gottesdienste zu verschieben oder abzusagen, bei denen mit einer vollen Kirche zu rechnen ist. Das Abendmahl sollte entweder im Einzelkelch dargereicht oder ausgesetzt werden. Auch für Trauungen und Taufen gelten Vorsichtsmaßnahmen, um ein Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Mit Blick auf die anstehenden Konfirmationen empfiehlt das Landeskirchenamt ebenfalls eine Verschiebung auf den Sommer oder die Zeit nach den Sommerferien. Auch Konfirmanden- und Jugendfreizeiten, die für die kommenden Wochen und Monaten geplant sind, sollten abgesagt werden.

Für alle kirchlichen Veranstaltungen, Tagungen und Konzerte empfiehlt das Landeskirchenamt eine Verschiebung oder Absage, wenn mehr als 100 Teilnehmende erwartet werden. Für Kindertagesstätten und Schulen gelten die Anweisungen staatlicher Behörden. Auch auf Dienstreisen sollen die kirchlichen Mitarbeitenden nach Möglichkeit verzichten.

Vollständige Handlungsempfehlungen im Wortlaut

Checkliste für Veranstaltungen der Stadt Braunschweig

Verfasser: Michael Strauss