Propstei Braunschweig
20.04.20

Offen für stilles Gebet

Land Niedersachsen ermöglicht eingeschränkte Nutzung von Kirchen

Eine eingeschränkte Nutzung der Kirchengebäude trotz Corona-Regeln ist möglich.
Das Landeskirchenamt Wolfenbüttel hat alle Kirchengemeinden der Landeskirche Braunschweig darüber informiert, dass Kirchengebäude für ein stilles Gebet unter Wahrung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln geöffnet sein dürfen.
Die Polizei werde eine solche Kirchennutzung nicht als religiöse Zusammenkunft im Sinne der Niedersächsischen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Pandämie bewerten, heißt es in aktuellen Handlungsempfehlungen. Das habe der Krisenstab des Landes Niedersachsen den evangelischen Kirchen versichert. Allerdings dürfen auch weiter keine Gottesdienste, Andachten oder Gebetstreffen in den Kirchengebäuden stattfinden.
Wenn Kirchengemeinden ihre Gebäude für stille Gebete öffnen, sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, so das Landeskirchenamt Wolfenbüttel. Ein Zugang zur Kirche erfolgt nur unter Aufsicht. Es ist auch darauf zu achten, dass die Abstandsregel im Gebäude eingehalten wird.
 

 

Verfasser: Michael Strauss