Propstei Braunschweig
19.11.20

Neue Akzente bei der Kommunikation

Synode will mediale Arbeit stärken und konzeptionell weiter beraten

Landesbischof Meyns vor der Synode

Wolfenbüttel. Die Landeskirche Braunschweig will ihre mediale Kommunikation ausbauen und insbesondere im Bereich der sozialen Medien und der Vernetzung von Kommunikation in der Breite der Landeskirche neue Akzente setzen. Dazu sollen unter anderem zwei neue Stellen dienen, die mit Fachkräften für Medienkommunikation besetzt werden sollen. Das hat die braunschweigische Landessynode am 18. November in Wolfenbüttel im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen.

Gleichzeitig will die Landessynode die mediale Ausrichtung der Landeskirche weiter beraten. Sie hat den Gemeindeausschuss und die Kammer für Kommunikation gebeten, bis zur nächsten Synodentagung im Mai ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Ziel ist es, eine breitere synodale Diskussion zu erreichen, die in den vergangenen Monaten nach Auffassung zahlreicher Synodaler nicht ausreichend erfolgt sei.

Sowohl Kai Florysiak (Braunschweig) als auch Sebastian Ebel (Braunschweig) und Thomas Ehgart (Bad Gandersheim) zeigten sich unzufrieden mit der Beteiligung der Landessynode. Ein von der Pressestelle, dem Landeskirchenamt und der Kirchenregierung vorgeschlagenes Umsetzungskonzept sei noch nicht überzeugend. Insbesondere die digitale Kommunikation der Kirche müsse stärkeres Gewicht gewinnen.

Landesbischof Dr. Christoph Meyns plädierte dafür, die Weiterentwicklung der medialen Kommunikation in den Zukunftsprozess der Landeskirche einzubinden. Die Medienkommunikation müsse als Teil der Gesamtstrategie der Kirche verstanden werden. Die zwei neuen Stellen seien erste Schritte einer Umsetzung, die weiter vorangebracht werden müsse.

Verfasser: Michael Strauß