Propstei Braunschweig
19.11.20

Online-Tagungen ermöglichen

Landessynode will stärker Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen

Coronagerechte Landessynode. Foto: Klaus G. Kohn

Wolfenbüttel. Die Landeskirche Braunschweig will sich angesichts von Krisen wie der Corona-Pandemie stärker digitaler Instrumente und Verfahren bedienen. Wie Henning Böger (Braunschweig) am 19. November vor der Landessynode in Wolfenbüttel betonte, sei es sinnvoll, die Krise als produktive Herausforderung zu begreifen. Unter anderem müsse es darum gehen, noch besser in der gesamten Landeskirche miteinander zu kommunizieren. Und Jürgen Hirschfeld (Seesen) schlug eine digitale Plattform vor, über die Gemeinden Anregungen für ihre Arbeit finden können.

Außerdem hat die Landessynode das Landeskirchenamt gebeten, Vorbereitungen dafür zu treffen, dass die Landessynode sowie andere kirchliche Gremien angesichts der coronabedingten Einschränkungen auch in digitaler Form über Video- und Online-Formate tagen und Beschlüsse fassen können. Dazu soll auch ein Kirchengesetz zur Änderung der Kirchenverfassung vorbereitet werden. Ziel sei es, die Handlungsfähigkeit der kirchlichen Körperschaften aufrecht zu erhalten. Dazu reiche es nicht mehr, ausschließlich an Präsenztagungen festzuhalten, so die Mehrheit der Landessynode.

Verfasser: Michael Strauß