Propstei Braunschweig
03.12.20

Empfehlungen aktualisiert

Landeskirchenamt reagiert auf neue niedersächsische Corona-Verordnung

Die Kirche muss weiter mit Einschränkungen durch Corona klarkommen. Foto: akg / Stocktrek Images

Wolfenbüttel. Das Landeskirchenamt Wolfenbüttel hat in aktualisierten Handlungsempfehlungen zur Corona-Pandemie auf die Bedeutung von Hygienekonzepten für Gottesdienste hingewiesen. Egal ob drinnen oder draußen, Gottesdienste könnten nur auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes stattfinden, heißt es in der neuen Fassung vom 2. Dezember. Außerdem wird den Kirchengemeinden dringend empfohlen, Anmeldeverfahren vor allem für die Gottesdienste zu Weihnachten zu nutzen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Kirche reagiert damit auf die jüngste Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen.

Ohne Abstand dürften nur bis zu fünf Personen aus höchstens zwei Hausständen platziert werden, die sich als Familie oder Gruppe zum Gottesdienst angemeldet haben oder gemeinsam gekommen sind. Die maximale Teilnehmerzahl ergebe sich aus dem örtlichen Hygienekonzept. Die Obergrenze für Gottesdienste im Freien liege aber bei 500 Personen. Für Freiluftgottesdienste bestehe keine Sitzplatzpflicht; im Freien sei Gemeindegesang mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich, im Kirchengebäude solle er unterbleiben.

Was die Kirchenmusik angeht, sind in den Kirchen je nach Patz bis zu acht Sänger möglich. Sie sollen seitlich mindestens 6 Meter und in Gesangsrichtung 3 Meter Abstand halten. Bläser sollen in alle Richtungen 3 Meter Abstand halten. Auch für sie gilt in den Kirchen eine Begrenzung auf 8 Personen. Im Freien sind Bläser und Gesangschöre möglich, mit mindestens 6 Metern Abstand zu Dirigat und Besuchern sowie 1,5 Metern untereinander. Die Einbeziehung anderer Instrumentalisten sei mit einem Abstand von 1,5 Metern möglich. Konzertveranstaltungen in Kirchen sollen bis auf weiteres abgesagt werden.

Wie Landesbischof Dr. Christoph Meyns in einem Begleitschreiben betont, gehe das Landeskirchenamt davon aus, dass die Kontaktbeschränkungen auch über den Dezember hinaus die Durchführung von Konzerten, Gruppentreffen und Fahrten unmöglich machen.

Aktualisierte Handlungsempfehlungen

Verfasser: Michael Strauß