Propstei Braunschweig
18.01.21

Kirche aktualisiert Corona-Regeln

Präsenzgottesdienste sind unter Einschränkungen weiter möglich

Mit Einschränkungen sind Gottesdienste weiter möglich. Foto: Pixabay

Wolfenbüttel/Braunschweig. Angesichts der jüngsten Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hat das Landeskirchenamt Wolfenbüttel seine Handlungsempfehlungen für die Kirchengemeinden aktualisiert. Danach sind Gottesdienste unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln weiter möglich. Gottesdienste seien bei Einhaltung der geltenden Bestimmungen „kein außerordentliches Infektionsrisiko“, betont Landesbischof Dr. Christoph Meyns in einem Begleitschreiben.

Mit Blick auf die Präsenzgottesdienste an Weihnachten lägen keine Rückmeldungen über ein Ansteckungsgeschehen vor. Die Geltungsdauer von Kontaktbeschränkungen bedeute keine automatische Absage von Gottesdiensten für diesen Zeitraum. Absagen müssten von Fall zu Fall aufgrund der jeweiligen Verhältnisse vor Ort getroffen werden. Diese Eigenverantwortung entspreche dem evangelischen Kirchenverständnis, so Meyns.

Die Aktualisierung der bisherigen Handlungsempfehlungen betrifft insbesondere den Konfirmandenunterricht und die Kirchenmusik. Analog zur Regelung in den Schulen empfiehlt das Landeskirchenamt, den Konfirmandenunterricht bis 31. Januar möglichst nicht als Präsenz-unterricht, sondern digital zu gestalten.

Auch im Bereich der Kirchenmusik empfiehlt das Landeskirchenamt, auf Proben und Präsenzunterricht bis zum 31. Januar zu verzichten, sofern nicht ein konkreter Gottesdiensteinsatz vorbereitet werden muss. Gleiches gelte für Gruppen und Kreise in den Kirchengemeinden.

Handlungsempfehlungen im Detail

Verfasser: Michael Strauss