Propstei Braunschweig
29.04.21

Werke des Künstlers Martin Gremse in der St. Andreas - Kirche

Jeden Sonntag um 17 Uhr Andacht mit Vorstellung eines Werkes, das nur an diesem Tag zu sehen ist

Ein rätselhafter Schimmer
Ein „je ne sais-pas-quoi“

singt Marlene Dietrich 1930 als Lola Lola im Film „Der blaue Engel“. Der Film machte die Dietrich plötzlich zu einem Weltstar. In ihrem eigenwilligen Gesang äußerte sich ein Schimmer, der etwas an sich hatte, was attraktiv, anziehend wirkte.
Ein Schimmern zieht den Menschen an, es blinkt , es ist nicht fassbar, weil der Schimmer je nach Lichteinstrahlung sich verändert. Einfach nicht zu fassen, „je ne sais-pas-quoi“, so auch die Werke des im vergangenen Jahr mit 36 Jahren verstorbenen Martin Gremse.

Bilder mit Silber gemalt

Martin Gremse wurde 1999 in die Stiftung Ökumenisches Lernen aufgenommen; der damals 16jährige hatte sich mit einem Triptychton zum Thema „Schwerter zu Pflugscharen“ beworben. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er bis zum Schluss als Psychiater an der Universitätsklinik in Bern. In seiner Heimatstadt Goslar gab er sich in seinem Atelier der Kunst hin. Seine Werke wurden u.a.in Stockholm, London, Berlin, Tokio, Moskau, Berlin, Hamburg, München , New York ausgestellt.
 
Das Fernsehen berichtete in einem Feature über seine einmalige Kunst, mit geschmolzenen Silber zu arbeiten. Die Zeitung DIE WELT sah in ihm jemanden, der die Kunst verändern würde.
 
Noch bis zum Pfingstmontag sind die außergewöhnlichen Kunstwerke von Mittwoch bis Sonntag in der St. Andreas-Kirche in Braunschweig zu sehen.
Als Besonderheit wird an jedem Sonntag um 17 Uhr in einer Andacht ein Werk des Künstlers, das nur an diesem Tag zu sehen ist, vorgestellt. Im Anschluss bleibt noch Zeit, um die Werke zu betrachten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.standreas.de.

Verfasser: Pfarrer Harald Welge