Propstei Braunschweig
22.07.21

Runder Tisch gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus

Propst Lars Dedekind und die Stadt Braunschweig haben eingeladen

Der Braunschweiger Propst Lars Dedekind hat gemeinsam mit der Stadt Braunschweig einen Runden Tisch gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus ins Leben gerufen.
An der Auftaktveranstaltung am 15. Juli haben rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Braunschweiger Institutionen und Organisationen teilgenommen, darunter das „Bündnis gegen Rechts“, die Polizei, die Jüdische Gemeinde, der Rat der Muslime, die Kirchen und der DGB.

Die Akteure haben sich über ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen im Blick auf Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus ausgetauscht und Erwartungen formuliert.

Aktueller Anlass ist die verstärkte Präsenz von Rechtsextremen in unserer Stadt. Oft kommt es zu Beleidigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.
Auch wenn die Anzahl der polizeibekannten Rechtsextremen noch im unteren zweistelligen Bereich liegt, fühlen sich viele Menschen unwohl und bedroht.

Der Runde Tisch soll dazu beitragen, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander vernetzen und zusammen überlegen, wer welchen Beitrag dazu leisten kann, dass Rechtsextremen und Rassisten in Braunschweig kein Raum gewährt wird.

 

 

Verfasser: Nicole Klabunde