Propstei Braunschweig
19.12.18

Hans-Peter Vollbach nominiert

Braunschweiger Oberlandeskirchenrat kandidiert bei Wahl in Dresden

Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach. Foto: Klaus G. Kohn

Wolfenbüttel/Dresden. Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach (47), Leiter der Rechtsabteilung der Landeskirche Braunschweig, kandidiert für die Nachfolge des Präsidenten des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Dr. Johannes Kimme. Das hat die sächsische Landeskirche am Mittwoch, 19. Dezember, mitgeteilt.

Insgesamt stehen vier Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, die am 25. und 26. Januar in Dresden stattfindet. Vollbach ist einer von zwei Vorschlägen der sächsischen Kirchenleitung. Neben ihm wurde ebenfalls die sächsische Oberlandeskirchenrätin und Personaldezernentin Dr. Jördis Bürger (46) nominiert.

Aus der Mitte der sächsischen Landessynode wurden zwei weitere Kandidaten vorgeschlagen und ausreichend unterstützt: Ministerialrat Stephan Gerstenberg (52), Referatsleiter Lohnsteuer und Betriebsprüfung im Sächsischen Staatsministerium für Finanzen in Dresden, sowie Friedrich Nollau (45), Leiter für Sonderprojekte im Kaufmännischen Ressort bei der Verbundnetz Gas AG in Leipzig.

Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach leitet seit 2006 die Rechtsabteilung der Landeskirche Braunschweig. Er ist Mitglied des Landeskirchenamtes und stellvertretender Vorsitzender der Kirchenregierung. Außerdem gehört er dem Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen an und ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten.

Vor seinem Wechsel zur Landeskirche Braunschweig war er Referent im Landeskirchenamt Sachsen sowie Justitiar der Provinzial-Sächsischen Genossenschaft des Johanniterordens. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2000 absolvierte er ein Rechtsreferendariat in Erfurt und arbeitete nach dem zweiten Examen in einer Weimarer Rechtsanwaltskanzlei. Von 1987 bis 1991 hatte er bereits ein Studium als Orchestermusiker (Violoncello) an der Hochschule für Musik in Leipzig absolviert. Vollbach wohnt in Braunschweig, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Nach den sächsischen Regelungen ist gewählt, wer mindestens zwei Drittel aller abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Ab dem dritten Wahlgang ist eine einfache Mehrheit ausreichend. Sollte es zu einem fünften Wahlgang kommen, stehen nur noch die beiden Kandidaten zur Wahl, die in der vierten Wahlhandlung die meisten Stimmen erhalten haben.

Verfasser: Michael Strauss