Propstei Braunschweig
23.02.19

Pröpstin Uta Hischler am 23.2.2019 in der nb

„Kommt alles ist bereit!“

Noch sechs Tage dauert es, bis die Frauen der Weltgebetstags-Teams unter dem Motto „Kommt alles ist bereit!“ Gottesdienst feiern in Slowenien, Deutschland und rund um den Globus. Frauen aus Slowenien haben den Gottesdienst-Ablauf vorbereitet und das Evangelium vom Festmahl ausgewählt. Seine Pointe: Nachdem die geladenen Gäste alle mit mehr oder weniger fadenscheinigen Gründen ihre Teilnahme abgesagt haben, werden „an Straßen und Zäunen“ Gäste gesucht, gefunden und willkommen geheißen.
Frauen überall auf der Welt nehmen die Gedanken und Ideen der slowenischen Frauen in diesen Wochen auf. Viele werden auch slowenische Rezepte ausprobieren und mit ihnen ihr ganz eigenes Festmahl für den Gottesdienst am 1. März vorbereiten.
Slowenien, Teil des ehemaligen Jugoslawien, wurde als Republik 1991 gegründet. Es ist Nachbarland Österreichs, Italiens, Ungarns und Kroatiens. Es ist eine Gegend Europas, von der ich wenig weiß nur manches an Bildern kenne, was mich an Österreich und Italien erinnert.
Nun laden uns Menschen eines säkularen, ehemaligen Ostblock-Land Landes ein, ihren Gottesdienst mitzufeiern. Es heißt, dass nicht selten Frauen dort die Gemeinschaft ihrer christlichen Gemeinden als sinnstiftende Stärkung erleben. Einige von ihnen haben als Gastarbeiterinnen in Österreich gelebt und sind erst im Ruhestand in die Heimat zurückgekehrt. Und eigentlich liegt die Frage an uns auf der Hand: Schlagen wir die Einladung aus, wie die geladenen Gäste in der biblischen Erzählung, oder nehmen wir sie an wie die Menschen an Straßen und Zäunen und verbinden uns mit Festmahl, Interesse und Gebet mit denen, die dort in Slowenien gerade alles an diese Einladung setzen.



Verfasser: Uta Hirschler, Pröpstin