Propstei Braunschweig
04.05.19

Oberkirchenrätin Uta Hirschler am 04.05.2019 in der nb

Neue Wege

Jeden Tag sind sehr viele Menschen unterwegs zur Arbeit, nach Hause, zu Freizeitaktivitäten oder zum Feiern. Das ist manchmal erfreulich, manchmal nicht; Begegnungen, Projekte und gemeinsame Aktivitäten gelingen oft, aber nicht immer. Wo etwas klappt und erfolgreich ist, freuen sich Menschen und genießen es gemeinsam Rückschau zu halten und in Erinnerungen zu schwelgen. Das ist, als ob die guten Momente noch einmal lebendig wären – eine große Freude.
Solchen Grund zur Freude hatte ich seit der Entpflichtung und Verabschiedung vom Amt der Pröpstin in Braunschweig am Ostermontag in der St.-Martini-Kirche. Erinnerungen wurden geweckt an kostbare Momente und Begegnungen meiner Amtszeit. Ich bin dankbar für vieles, was ich mit und durch andere in dieser Stadt erleben und bewirken durfte. Jetzt aber liegen neue Aufgaben vor mir. Sie knüpfen an die alten an: Menschen sollen und dürfen ihr Leben als gewollt erleben, ihr Tun und Lassen sinnstiftend gestalten und Freude daran finden, Frieden zu stiften, Nächstenliebe zu erfahren und weiterzugeben.
Konkrete Bedürfnisse und Hilfebedarfe von Menschen rücken künftig stärker in meinen Blick. Darauf freue ich mich und sehe es als Beitrag zum Frieden und Wohlergehen unserer Gesellschaft. „Diakonie ist Gottesdienst in anderer Form.“ So hat Landesbischof Dr. Meyns mein künftiges Arbeitsfeld letzte Woche benannt. Dazu mache ich mich mit vielen anderen gerne auf den Weg.






Verfasser: Uta Hirschler Oberkirchenrätin