Propstei Braunschweig
30.10.19

Neue Pröpstin in Helmstedt

Propsteisynode wählt Braunschweiger Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch

Helmstedt/Braunschweig. Die Braunschweiger Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch (43) wird neue Pröpstin in Helmstedt. Die Propsteisynode hat sie am Dienstagabend, 29. Oktober, im ersten Wahlgang einstimmig gewählt. Alle 24 anwesenden Synodenmitglieder sprachen sich für sie aus. Witte-Knoblauch war einzige Kandidatin. Sie wird ihr neues Amt voraussichtlich im Februar 2020 antreten.

In einer ersten Reaktion dankte die künftige Pröpstin den Synodalen für ihr Vertrauen und sagte, sie wolle das kennenlernen, was die Kirchengemeinden an ihren Orten lieben: „Wenn wir das stark machen, wird unsere Kirche lebendig.“ Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer gratulierte ihr zur erfolgreichen Wahl im Namen der Landeskirche. Witte-Knoblauch folgt Detlef Gottwald, der nach Ende seiner 12-jährigen Amtszeit am 31. Oktober 2018 nicht wieder kandidiert hatte. Seitdem führt Pfarrer Frank Barche (Schöningen) als stellvertretender Propst die Amtsgeschäfte.

Katja Witte-Knoblauch ist seit Januar 2012 am Braunschweiger Dom tätig. Davor absolvierte sie ihren Probedienst als Pfarrerin in der Propstei Bad Gandersheim sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Von 2006 bis 2009 war sie Vikarin ebenfalls in der oldenburgischen Kirche. Witte-Knoblauch hat Theologie in Kiel, Montpellier, Bochum und Bielefeld-Bethel studiert. Vor ihrem Studium schloss sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Oldenburgischen Landesbank ab. Sie ist verheiratet mit Bernhard Knoblauch, Pfarrer in Braunschweig-Riddagshausen, und Mutter von drei Kindern.

Nach der Propsteiordnung der Landeskirche hat die Pröpstin die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Sie wird für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer halben Stelle. Mit der anderen Hälfte ihrer Stelle ist sie Gemeindepfarrerin im Pfarrverband Helmstedt-Nord.

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Michael Strauss