Propstei Braunschweig
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Akademie im Klosterforum

alles wird anders

TECHNISCHE UND SOZIALE UMWÄLZUNGEN IM GEFOLGE DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION TEIL 1: BAUMWOLLE

Montag, 18. November 2019, 
19:00 Uhr
Evangelische Akademie Abt Jerusalem
Termin:
18. November 2019, 19:00 Uhr
Organisation:
Evangelische Akademie Abt Jerusalem
Zielgruppen:
allgemein
Ort:
Evangelische Akademie Abt Jerusalem, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

Ulrich Dämmgen beleuchtet in einer 5teiligen Reihe, wie die industrielle Revolution die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse Europas und Nordamerikas erschütterte und veränderte. Aus Feudalstaaten wurden Republiken, aus Agrarländern Industriestaaten. Dampfmaschinen und Fabrikarbeit verdrängten klassische Handwerkertätigkeiten, das Arbeiterproletariat entstand. Eine neue Industrie begann, Naturprodukte durch synthetische zu ersetzen. Nordwestengland und Wales waren im 19. Jh. Epizentren einer Transformation, die alles andere als nachhaltig war. Nur eines änderte sich nicht: Nach wie vor wurde Armut erzeugt, um Reichtum anzuhäufen.
Teil 1: Der erste Wirtschaftszweig, in dem Handarbeit durch Maschinen ersetzt wurde, war die Textilindustrie. Eine Schlüsselrolle kam der Baumwollverarbeitung in der Region um Manchester zu. Kapital, Innovationen, unbegrenzt verfügbare Energie, ein Heer von Armen und der Weltmarkt einer Kolonialmacht ließen eine neue Industrielandschaft entstehen. Manchester wurde zur Wiege des Kapitalismus.

Referent: Ulrich Dämmgen, Chemiker und Hobby-Industriearchäologe

  • Dieter Rammler (Leitung)
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