Propstei Braunschweig

Wahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung

Wahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung mit gärtnerischer Bepflanzung (Foto: Haas 2016)

Belegung

In Wahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung (in Abteilung 23) ist je Stelle eine Erdbestattung zulässig. Die Ruhefrist für einen Sarg beträgt 25 Jahre.
Die Beistellung von Urnen kann gegen eine Gebühr zugelassen werden. Die Ruhefrist beigestellter Urnen beträgt 20 Jahre.

Wahl der Lage einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen gemeinsam mit einem Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung eine Wahlgrabstätte auf dem Friedhof aus.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 25 Jahre verliehen.
Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Bestattung dies erfordert.
Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Grabstätten ab. Bei Grabstätten, die nach dem 15.09.2010 erworben wurden, ist die Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits anteilig enthalten.

Vorerwerb zu Lebzeiten

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich. Das Nutzungsrecht beginnt mit Zahlung der Graberwerbsgebühren.

Hinweise zur Grabpflege

Wahlgrabstätten können von den Nutzungsberechtigten a) gärtnerisch bepflanzt werden und sind dann für die Nutzungsdauer zu pflegen. Wenn die Grabanlage b) nicht gärtnerisch bepflanzt wird, erfolgt eine naturnahe und extensive Pflege durch die Friedhofsverwaltung. 
Die Angehörigen können mit der Grabpflege zu a) eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen.
Die Größe der Wahlgrabstätten variiert. Entscheidend für die tatsächliche Größe und das Format sind aufgrund der gewachsenen historischen Strukturen stets die örtlichen Gegebenheiten.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Wahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung (in Abteilung 23) können stehende und/oder liegende Grabmale errichtet werden; sie müssen Gestaltungsvorgaben entsprechen.
Naturnah belassene Findlinge und Feldsteine sind hier ausdrücklich erwünscht.
Die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung vor der Anfertigung des Grabmals beantragt. Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.