Propstei Braunschweig

Urnengrabstätten auf der Obstwiese

Belegung

In diesen besonderen Urnenrasengrabstätten können bis zu zwei Urnen am Fuße eines Obstgehölzes beigesetzt werden. Die Ruhefrist beträgt einheitlich für jede Urne 20 Jahre.

Wahl der Lage einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung einen Obstbaum aus. Derzeit erfolgt die Belegung in Abt. 17.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 20 Jahre verliehen. Das Nutzungsrecht an einer Urnengrabstätten auf der Obstwiese muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Urnenbeisetzung dies erfordert.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte entfernt die Friedhofsverwaltung die Namenstafeln vom Gemeinschaftsgrabmal (Findling).
Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Vorerwerb zu Lebzeiten

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich. Das Nutzungsrecht beginnt mit Zahlung der Graberwerbsgebühren.

Hinweise zur Grabpflege

Die extensive Pflege der Urnengrabstätten auf der Obstwiese ist in den Graberwerbsgebühren enthalten und wird von der Friedhofsverwaltung für die Nutzungsdauer erbracht.
Für individuellen Blumenschmuck aller Art sind gemeinschaftliche Ablageflächen vor dem Gemeinschaftsgrabmal (Findling) eingerichtet.

Aufstellung von Grabmalen

Ein Gemeinschaftsgrabmal (Findling) kennzeichnet den Begräbnisplatz vor jedem Obstgehölz; es wird von der Friedhofsverwaltung gestellt.
Die Angehörigen können eine aufgesetzte Bronzetafel nach vorgegebenem Muster bei der Friedhofsverwaltung beauftragen. Die aufgesetzte Bronze trägt den Ruf- und Familienname sowie Geburts- und Sterbejahr. Diese Zusatzleistung ist gebührenpflichtig.
Individuell gestaltete Grabzeichen oder Grabinschriften (wie Titel, Kosenamen, Berufsbezeichnungen, etc.) sind hier nicht möglich.