Propstei Braunschweig

Urnengrabstätten in waldähnlicher Umgebung

Urnengrabstätten in waldähnlicher Umgebung mit Findlingen (Haas 2016)

Belegung

In Urnenwahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung sind regelmäßig bis zu 2 Urnenbeisetzungen vorgesehen. Das Nutzungsrecht kann für die Beisetzung weiterer Urnen jedoch gebührenpflichtig erweitert werden.
Die Ruhefrist beträgt für jede Urne 20 Jahre.

Wahl der Lage einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung eine Urnenwahlgrabstätte in waldähnlicher Umgebung auf dem Friedhof in Abt. 23 aus.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 20 Jahre verliehen.
Das Nutzungsrecht an einer Urnenwahlgrabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Urnenbeisetzung dies erfordert.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Grabstätten ab. In der Erwerbsgebühr ist die spätere Leistung der Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits enthalten.
Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Vorerwerb zu Lebzeiten

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich. Das Nutzungsrecht beginnt mit Zahlung der Graberwerbsgebühren.

Hinweise zur Grabpflege

Urnenwahlgrabstätten können von den Nutzungsberechtigten a) gärtnerisch bepflanzt werden und sind dann für die Nutzungsdauer zu pflegen. Wenn die Grabanlage b) nicht gärtnerisch bepflanzt wird, erfolgt eine naturnahe und extensive Pflege durch die Friedhofsverwaltung.
Die Angehörigen können mit der Grabpflege zu a) eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen.
Die Größe der Urnenwahlgrabstätten variiert. Entscheidend für die tatsächliche Größe und das Format sind aufgrund der gewachsenen historischen Strukturen stets die örtlichen Gegebenheiten.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Urnenwahlgrabstätten in waldähnlicher Umgebung (in Abteilung 23) können stehende und/oder liegende Grabmale errichtet werden; sie müssen Gestaltungsvorgaben entsprechen.
Naturnah belassene Findlinge und Feldsteine sind hier ausdrücklich erwünscht.
Die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung vor der Anfertigung des Grabmals beantragt. Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.

Bestattungsgebühren

Erwerb einer Urnenwahlgrabstätte                      890,00 €
Fertigung der Urnengruft inklusive Beisetzung    100,00 €
Verwaltungsgebühren                                        29,00 €