Propstei Braunschweig

Urnengrabstätten mit Patenschaftsgrabmal

Urnengrabstätte mit Patenschaftsgrabmal (Haas 2018)

Belegung

In Urnengrabstätten mit Patenschaftsgrabmal sind regelmäßig bis zu 2 Urnenbeisetzungen vorgesehen. Das Nutzungsrecht kann für die Beisetzung weiterer Urnen jedoch gebührenpflichtig erweitert werden.
Die Ruhefrist beträgt für jede Urne 20 Jahre oder in ausgewiesenen Grabfeldern 15 Jahre.

Wahl der Lage einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung eine Urnengrabstätte mit Patenschaftsgrabmal auf dem Friedhof aus.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 20 Jahre oder in ausgewiesenen Grabfeldern für 15 Jahre verliehen.
Das Nutzungsrecht an einer Urnenwahlgrabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Urnenbeisetzung dies erfordert.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Grabstätten ab. In der Erwerbsgebühr ist die spätere Leistung der Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits
enthalten.
Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Vorerwerb zu Lebzeiten

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich. Das Nutzungsrecht beginnt mit Zahlung der Graberwerbsgebühren.

Hinweise zur Grabpflege

Urnengrabstätten mit Patenschaftsgrabmal sind von den Nutzungsberechtigten gärtnerisch zu bepflanzen und für die gesamte Nutzungsdauer zu pflegen.
Die Angehörigen können mit der Grabpflege eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung (nur bei Grabstätten auf dem Hauptfriedhof Braunschweig) beauftragen.
Die Größe der Urnenwahlgrabstätten variiert. Urnenwahlgrabstätten haben je nach Lage eine Größe von ca. 0,5 m² oder ca. 1 m²; entscheidend für die tatsächliche Größe und das Format sind die örtlichen Gegebenheiten.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Urnengrabstätten mit Patenschaftsgrabmal dürfen die vorhandenen und erhaltungswürdigen Grabmale nachgenutzt werden. Der historische Zusammenhang zwischen Grabanlage, Grabmal und den Verstorbenen soll weitestgehend erhalten bleiben.
Der Grabmalpate verpflichtet sich, die historische Substanz durch geeignete Maßnahmen zu verbessern (etwa durch Sanierung, Wiederbefestigung, Ergänzung fehlender Bauteile, etc.). Die Maßnahmen sind individuell verschieden und richten sich nach dem jeweiligen Patenschaftsgrabmal.

Alle Veränderungen müssen schriftlich genehmigt werden; die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung vor der Veränderung des Grabmals beantragt.
Für die Grabmalgenehmigung und laufende Kontrolle der Standsicherheit werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.
Die Gebühr für die spätere Abräumung nach Ablauf der Nutzungsrechte entfällt hingegen bei Patenschaftsgrabmalen.

Bestattungsgebühren

Erwerb einer Urnenwahlgrabstätte                    ab 790,00 €
Fertigung der Urnengruft inklusive Beisetzung       100,00 €
Verwaltungsgebühren                                           29,00 €