Propstei Braunschweig

Urnenhain

Urnenhain in Abt. 24 A (Haas 2016)

Belegung

Im Urnenhain erfolgt je Grabstelle eine Urnenbeisetzung. Die Ruhefrist einer Urne beträgt
üblicherweise 20 Jahre (Abt. 24 A). In besonders ausgewiesenen Grabfeldern ist
die Ruhefrist auf 15 Jahre verkürzt.

Wahl der Lage einer Grabstätte

Grabstellen im Urnenhain werden von der Friedhofsverwaltung angewiesen und der Reihe
nach belegt. Angehörige haben keine Möglichkeit, eine der Lage nach bestimmte Grabstelle auszuwählen.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 20 Jahre bzw. in
besonders ausgewiesenen Grabfeldern für 15 Jahre erworben.
Eine Verlängerung nach Ablauf der Nutzungsdauer ist nicht möglich.

Vorerwerb zu Lebzeiten

Eine Stelle im Urnenhain wird erst im Todesfall angewiesen.

Regelungen für Grabmale

Der Urnenhain ist durch ein Gemeinschaftsgrabmal gekennzeichnet. Das Grabmal wird
von der Friedhofsverwaltung gestellt. Um das Grabmal herum befindet sich eine gemeinschaftliche
Blumenablagefläche.

Für die Verstorbenen kann ein Bronzetäfelchen (ca. 10 x 15 cm) als Sonderleistung bei der Friedhofsverwaltung erworben werden. Es trägt den Vor- und Nachnamen sowie das Geburts- und Sterbejahr. 

Hinweise zur Grabpflege

Die Rasenpflege im Urnenhain ist in den Graberwerbsgebühren enthalten und wird von der
Friedhofsverwaltung ausgeführt.
Individueller Blumenschmuck kann auf gemeinschaftlichen Ablageflächen abgelegt werden. Die Anlage von Grabbeeten sowie das Aufstellen von Pflanzschalen sind auf den Rasenflächen im Urnenhain nicht gestattet; sie werden von der Friedhofsverwaltung ohne vorherige Rückmeldung entfernt.
Ein Betreten der Beisetzungsflächen durch Angehörige ist nicht gestattet.

Ausgangsort für Urnenbeisetzungen

Angehörige können bei Beisetzungen im Urnenhain selbstverständlich anwesend sein.
In den Sommermonaten bietet sich für eine Urnenaussegnung im familiären Kreis bis zu 10
Personen das Mausoleum BAUTLER an.