Propstei Braunschweig

Kurzcharakteristik

Der ältere Friedhof Watenbüttels, Kirchhof genannt, umgab die Kirche. 1876 wurde er wegen absehbarer Überfüllung durch einen an der „Celler Heerstraße” am Ortseingang neu angelegten Friedhof ersetzt, wenngleich noch eine Weile Bestattungen auf dem Kirchhof zugelassen wurden. Auch der neue Friedhof erfuhr im Lauf der Zeit Erweiterungen. Die Kapelle entstand 1966.

Langcharakteristik

Erscheinungsbild

Am südlichen Ortseingang von Watenbüttel an der Celler Heerstraße liegt der kirchlich verwaltete Friedhof mit 7.026 m² Grundfläche. Er ist in vier Abteilungen untergliedert. Das Gelände ist eben. Der sandige Boden ist für eine Bestattung von Leichen gut geeignet.

Der Friedhof wird nach Süden von einer Thujahecke eingefasst. Zu den Wohnhäusern ist eine freiwachsende Hecke mit Sträuchern angelegt (Liguster, Weißdorn).
Der Fußweg vom Eingang an der Celler Heerstraße führt über den Friedhof an der Kapelle vorbei bis zum Ende der Abteilungen 3 und 4. Er ist mit Betonverbundstein-Pflaster befestigt. Entlang des Fußweges stehen an den Wegeaufweitungen Gruppen von jeweils vier Kugelrobinien. Der Weg wird beidseitig von Thujahecken eingefasst. Im Bereich der Friedhofskapelle fehlen die Heckenstrukturen. Durch diese Heckenstrukturen wirkt das Friedhofsgelände optisch noch gestreckter. Der Friedhof Watenbüttel ist durch die hohe Verkehrsbelastung der Celler Heerstraße insbesondere in den Abteilungen 1 und 2 deutlich verlärmt. Die optische Abgrenzung zwischen Friedhof und Verkehrsfläche ist trotz der Nachpflanzung von Einzelbäumen der Art Baumhasel (Corylus colurna) derzeit noch nicht in ausreichendem Maße gegeben.
Mehrere Wasserbecken und ein Schöpfbrunnen sind auf dem Friedhof vorhanden. Der zentrale Abfallplatz liegt hinter der Kapelle.

Grabfelder

Abteilung 1 liegt an der Celler Heerstraße. Die Anordnung der Grabstätten ist einheitlich in Nord-Süd-Richtung. Die Grabmale zeigen in östliche Richtung zur Friedhofskapelle.

Die Ausrichtung der Grabstättenreihen mit Erdwahlgrabstätten in Abteilung 2 folgt der in Abteilung 1. Die älteste noch vorhandene Grabstätte Hansen stammt aus dem Jahr 1909. Auf ihr steht schwarzer Obelisk.

Die Abteilung 3 schließt sich in Höhe der Friedhofskapelle an Abteilung 2. Die Ausrichtung der Grabstätten erfolgt ebenso wie in Abteilung 1 und 2.

Abteilung 4 im südlichen Teil des Friedhofes weicht von der üblichen Einteilung der Grabstätten ab. Hier sind die Grabstätten sowohl nach Osten als auch nach Westen zur Friedhofskapelle ausgerichtet.

Grabarten

Für die Bestattung eines Verstorbenen stehen, je nach Bestattungsart (Erdbestattung oder Urnenbeisetzung) verschiedene Grabarten zur Verfügung. Aktuell werden folgende Grabarten angeboten:

Erdwahlgrabstätten
Erdwahlgrabstätten können in den Abteilungen 3 und 4 erworben werden.

Urnenwahlgrabstätten
Urnenwahlgrabstätten sind in Abteilung 1, 2 und 3 verfügbar.

Urnengrabstätten für Namensplatte (für 2 Urnen)
Diese Grabart ist in Abteilung 1 eingerichtet.

Kapellenausstattung

Die Friedhofskapelle hat 84 Sitzplätze. Der Innenraum vermittelt auch Dank der schönen Beleuchtung einen würdevollen Eindruck.
Der Innenhof und weitere Pflanzflächen im Umfeld der Friedhofskapelle können noch gärtnerisch aufgewertet werden.

Für die musikalische Begleitung der Trauergottesdienste steht ein Yamaha Stage Piano P-105 B zur Verfügung.

Bereiche mit allgemeinen Gestaltungsvorgaben für Grabmale

Erdwahlgrabstätten in Abteilung 3 mit den Grabnummern 116-239 unterliegen lediglich allgemeinen Gestaltungsvorgaben.
Für alle übrigen Abteilungen und Bereiche gelten besondere Gestaltungsvorgaben.