Propstei Braunschweig

Honigbienen auf kirchlichen Friedhöfen
In Abteilung 24 A auf dem Hauptfriedhof stehen Bienenstöcke des heimischen Imkers Herrn Ledderboge.
Auf dem Magni-Friedhof betreibt die Imkerei Heine & Stumpp einen Bienenstand.

Streuobstwiese
Im Jahr 2017 wurde in Abteilung 17 auf dem Hauptfriedhof eine Streuobstwiese mit regionaltypischen Sorten und Sorten mit kirchlichem Bezug in der Namensgebung mit einer Kindergartengruppe des Kindergartens St. Johannis angepflanzt.

Umwandlung von Scherrasen in einschürige Mähwiesen
Im Bereich des ehemaligen Urnenhains der Abteilung 58 werden seit Frühjahr 2019 in Teilflächen intensive Scherrasen in einschürige Mähwiesen umgewandelt. Durch natürlichen Sameneintrag sollen sie zu artenreichen Beständen entwickelt werden.

Nahrungspflanzen für Insekten
Im Bereich des Rahmengrüns verwendet die Friedhofsverwaltung seit 2008 auch mehrjährige Kräuter wie Lavendel, Thymian, Salbei und so weiter.
Diese Pflanzenarten bieten blütensuchenden Insekten Nahrung.
Eine Ausweitung dieser Pflanzungen auf Grabflächen etwa von Gemeinschaftsgrabanlagen wird aktuell erprobt.

Strukturelemente für Wildtiere
In den Randbereichen des Hauptfriedhofs entlang der Bahnlinie werden Wildsträucher und Totholzstapel sowie Laub belassen, um dort Unterschlupf für wildlebende Tiere zu schaffen.

Wildblumenwiese mit begleitender Wildstrauchhecke
In Teilbereichen der Abteilungen 21, 22 und 26 entsteht im Herbst 2019 eine Wildblumenwiese mit begleitender Wildstrauchhecke. Diese dienen Wildbienen, Insekten und auch Vögeln als Nahrungsquellen und Nisthabitate.
Die Anlage wird durch Mittel der Bürgerstiftung Braunschweig und der Maue-Stiftung großzügig gefördert.
Die Anpflanzung der Gehölze wird in Kooperation mit Kindern des Kindergartens von St. Johannis im Spätherbst 2019 durchgeführt.

Verzicht auf Pestizide
Seit der Neuregelung des Pflanzenschutzgesetzes verzichtet die Friedhofsverwaltung auf den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat oder ähnliche Produkte.
Die Bekämpfung von unerwünschtem Wildkraut erfolgt nunmehr manuell bzw. thermisch mit Infrarot-Geräten. In Teilbereichen dürfen Wildkräuter auch wachsen.

Ökostrom
Die Friedhofsverwaltung bezieht seit dem Reaktorunglück von Fukushima Strom aus regenerativen Quellen vom heimischen Energieversorger.