Propstei Braunschweig

Grab und Bestattung

Grabfigur auf dem Hauptfriedhof

Das Friedhofs- und Bestattungswesen wird in seinen Erscheinungsformen sehr stark durch Traditionen beeinflusst. Dennoch gibt es auch hier Veränderungen. So gab es bis zur Jahrhundertwende 1900 in Braunschweig nur Erdbestattungen. 1915 wurde dann die Feuerbestattung eingeführt. Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof sind heute sowohl Erdbestattungen als auch Urnenbestattungen in Wahl- oder Reihengrabstätten möglich.

Wir halten eine große Vielzahl an Grabarten vor. Es gibt klassische Gräber mit individueller Bepflanzung durch die Angehörigen und solche, die vom Friedhofsträger gepflegt werden. Seit über 30 Jahren bieten wir pflegefreie Grabarten an, um den veränderten Wünschen der Friedhofsnutzer Rechnung zu tragen. Es gibt ein breites Angebot an Gräbern in Rasen- und Wiesenflächen oder mit Stauden ansprechend bepflanzte Gemeinschaftsanlagen.

Außerdem wurden Urnenhaine eingerichtet. Dort, wie auch im Rasengrabfeld, kann jeder seine letzte Ruhestätte finden, der ein namenloses Grab wünscht. In diesen Rasenanlagen stehen von immergrünen Gehölzen und Pflanzengruppen umschlossene Gemeinschaftsgrabmale, an der Blumen niedergelegt werden können.

Anonyme Bestattung

Eine anonyme Bestattung ist für manche Hinterbliebenen problematisch und belastend. Auch deshalb wurden auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof Gräberfelder mit Gemeinschaftsanlagen eingerichtet. Mehrere Gräber erhalten ein gemeinsames Mal, auf dem die Namen der Verstorbenen verzeichnet sind. So bleibt das Andenken an die einzelne Person gewahrt. Zusammen mit den immergrünen bodendeckenden und einheitlich gestalteten Pflanzungen ist in diesen schlichten Grabstätten eine würdige Form des Totengedenkens gefunden.

Die Beisetzung der Särge und Urnen kann bei jeder Form der Bestattung in Gegenwart der Angehörigen erfolgen.

05.09.2017

Memoriam-Garten

 

 

Wenn ein Mensch stirbt, muss eine wichtige Entscheidung gefällt werden: Wo soll er seine letzte Ruhe finden? Diese Entscheidung ist für viele Hinterbliebene oft viel wichtiger, als sie in diesem Moment denken. Denn für die lange Zeit der Trauer, brauchen sie einen Ort der Erinnerung und Ruhe. Sie brauchen einen Ort außerhalb des Alltagsgeschehens, zu dem sie gehen können, um dem Verstorbenen nah zu sein, an ihn zu denken oder Zwiesprache zu halten. Und auch all die anderen Freunde, Bekannte, Kollegen und Nachbarn sollen ein Recht auf diesen öffentlichen Ort der letzten Ruhe haben.
Vielen Menschen ist dies bewusst. Aus unterschiedlichen Gründen wünschen sie sich jedoch kein Einzelgrab und wollen von der Grabpflege entlastet werden.

Der Memoriam-Garten zählt zu den gärtnerbetreuten Grabanlagen und ist eine zeitgerechte Lösung der Friedhofsgärtner in Deutschland.

 

 

 

 

 

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