Propstei Braunschweig

Wahlgrabstätten

Belegung

In Wahlgrabstätten ist je Stelle eine Erdbestattung zulässig. Die Ruhefrist für einen Sarg beträgt 25 Jahre.
Gegen Gebühr können bis zu vier Urnen mit einer Ruhefrist von jeweils 20 Jahren gegen Gebühr zugelassen werden.

Auswahl einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen nach Terminvereinbarung gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung eine Wahlgrabstätte aus.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 25 Jahre verliehen.
Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Bestattung dies erfordert.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Grabstätten ab. In der Erwerbsgebühr ist seit dem 01.01.2011 die spätere Leistung der Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits enthalten.

Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich.

Hinweise zur Grabpflege

Wahlgrabstätten sind von den Nutzungsberechtigten entsprechend den Bestimmungen der Friedhofsordnung zu bepflanzen und für die gesamte Nutzungsdauer zu pflegen. Die Angehörigen können mit der Grabpflege eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen.
Einstellige Wahlgrabstätten haben in der Regel eine Größe von 2 m² oder von 4 m²; entscheidend für die tatsächliche Größe sind stets die örtlichen Gegebenheiten.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Wahlgrabstätten können stehende und/oder liegende Grabmale errichtet werden; sie müssen besonderen oder allgemeinen Gestaltungsvorgaben entsprechen. Die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung beantragt. Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.

Familiengrabstätten

Belegung

In Familiengrabstätten sind Erdbestattungen und/oder Urnenbeisetzungen möglich. Die Anzahl der Beisetzungen wird von der Friedhofsverwaltung festgelegt. Die Ruhefristen betragen für Särge 25 Jahre und für Urnen 20 Jahre.
Familiengrabstätten haben eine Flächengröße ab 10 m² bis zu 60 m².

Auswahl einer Grabstätte

Die Angehörigen suchen nach Terminvereinbarung gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung eine Familiengrabstätte aus.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 50 Jahre verliehen. Das Nutzungsrecht an einer Familiengrabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Beisetzung dies erfordert.
Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Grabstätten ab. Seit 01.01.2011 sind der Erwerbsgebühr die spätere Leistung der Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits enthalten.

Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich.

Hinweise zur Grabpflege

Familiengrabstätten sind von den Nutzungsberechtigten entsprechend den Bestimmungen der Friedhofsordnung
zu bepflanzen und für die gesamte Nutzungsdauer zu pflegen. Die Angehörigen können mit der Grabpflege
eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Familiengrabstätten können stehende und/oder liegende Grabmale errichtet werden; sie müssen besonderen Gestaltungsvorgaben entsprechen. Die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung beantragt.
Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.

Reihengrabstätten

Belegung

In Reihengrabstätten ist je Stelle eine Erdbestattung zulässig. Die Ruhefrist für einen Sarg beträgt 25 Jahre. Bis zu 5 Jahre nach einer Erdbestattung kann gegen Gebühr die Beistellung einer Urne zugelassen werden.

Auswahl einer Grabstätte

Reihengrabstätten werden von der Friedhofsverwaltung angewiesen und der Reihe nach belegt. Angehörige haben keine Möglichkeit, eine der Lage nach bestimmte Reihengrabstätte auszuwählen.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 25 Jahre verliehen. Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Reihengrabstätten ab. In der Erwerbsgebühr sind seit 01.01.2011 die spätere Leistung der Entfernung von Bepflanzung und Einfassung bereits enthalten.
Eine Verlängerung nach Ablauf der Nutzungsdauer ist nicht möglich, damit ein Grabfeld mit Reihengrabstätten in einem Arbeitsgang abgeräumt werden kann.

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist nicht möglich.

Hinweise zur Grabpflege

Reihengrabstätten sind von den Verpflichteten entsprechend den Bestimmungen der Friedhofsordnung zu bepflanzen und für die gesamte Nutzungsdauer zu pflegen. Die Angehörigen können mit der Grabpflege eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen. Reihengrabstätten haben in der Regel eine Größe von 2 m²; entscheidend für die tatsächliche Größe sind stets die örtlichen Gegebenheiten.

Aufstellung von Grabmalen

Auf Reihengrabstätten können stehende und/oder liegende Grabmale errichtet werden; sie müssen Gestaltungsvorgaben entsprechen. Die Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung beantragt. Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.

Gemeinschaftsanlagen

Belegung

In Gemeinschaftsanlagen erfolgt je Grabstelle eine Erdbestattung. Die Ruhefrist für einen Sarg beträgt 25 Jahre.

Auswahl einer Grabstätte

Die Angehörigen können innerhalb einer Gemeinschaftsanlage keine der Lage nach bestimmte Grabstelle auswählen.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 25 Jahre verliehen. Die Rechte an Grabstellen in Gemeinschaftsanlagen enden nach Ablauf von 25 Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt der Bestattung.
Eine Verlängerung der Nutzungsrechte nach Ablauf der Ruhefrist ist nicht möglich.

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist nicht möglich.

Aufstellung von Grabmalen

Ein Gemeinschaftsgrabmal (Stele) kennzeichnet den Begräbnisplatz einer Gemeinschaftsanlage; es wird von der Friedhofsverwaltung gestellt. Die Inschrift für den Verstorbenen besteht aus Ruf- und Familienname sowie Geburts- und Sterbejahr. Die Kosten für Inschrift und Stein sind in den Graberwerbsgebühren enthalten.

Hinweise zur Grabpflege

Die Dauergrünpflege der Staudenbeete und der Rasenflächen von Gemeinschaftsanlagen ist in den Graberwerbsgebühren enthalten; sie wird von der Friedhofsverwaltung für die Dauer der Nutzung ausgeführt.
Die Staudenbeete umrahmen die Gemeinschaftsgrabmale mit den Inschriften und bieten einen attraktiven Blühaspekt. Die Angehörigen sind nicht zur Grabpflege verpflichtet. Für individuellen Blumenschmuck aller
Art sind gemeinschaftliche Ablageflächen um das Gemeinschaftsgrabmal eingerichtet.
Die Beisetzung in Gemeinschaftsanlagen gibt Angehörigen einen Ort zum Trauern.

Rasengrabstätten (Erdbestattungshain)

Belegung

In Reihengrabstätten im Erdbestattungshain ist je Stelle eine Erdbestattung zulässig. Die Ruhefrist für einen Sarg beträgt 25 Jahre. Bis zu 5 Jahre nach einer Erdbestattung kann gegen Gebühr die Beistellung einer Urne zugelassen werden.

Auswahl einer Grabstätte

Reihengrabstätten im Erdbestattungshain werden von der Friedhofsverwaltung angewiesen und der Reihe nach belegt. Angehörige haben keine Möglichkeit, eine der Lage nach bestimmte Reihengrabstätte auszuwählen.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für 25 Jahre verliehen. Nach Ablauf der Nutzungsrechte räumt die Friedhofsverwaltung die Reihengrabstätten im Erdbestattungshain ab. In der Grabmalgenehmigungsgebühr ist seit dem 01.01.2011 die spätere Leistung der Entfernung der Namensplatte enthalten.
Eine Verlängerung nach Ablauf der Nutzungsdauer ist nicht möglich, damit der Erdbestattungshain in einem Arbeitsgang abgeräumt werden kann.

Auf Antrag kann die Friedhofsverwaltung bei der Erstbelegung die Reservierung einer Nachbargrabstätte im Erdbestattungshain zulassen.

Hinweise zur Grabpflege

Die Rasenpflege der die Namensplatten umgebenden Flächen ist in den Graberwerbsgebühren enthalten; sie wird von der Friedhofsverwaltung für die Nutzungsdauer erbracht.

Aufstellung von Grabmalen

In der Graberwerbsgebühr sind die Kosten von Namensplatte und Inschrift nicht enthalten. Eine Namensplatte aus Naturstein kann von den Angehörigen bei einem Steinmetz beauftragt werden; sie hat ein Format von maximal 50 cm Breite, 40 cm Höhe und mind. 6 cm Stärke aufzuweisen und ist bodenbündig zu versetzen.

Aufgeschraubte Vasen und Grablichter, Steine in Buchform sowie aufgesetzte Buchstaben sind nicht gestattet.