Propstei Braunschweig

Grabsteine, die auf einen Paten warten

 

Patenschaftsgrabstätten

Belegung

Wahlgrabstätten (gemäß § 15), Familiengrabstätten (gemäß § 16) und Urnenwahlgrabstätten (gemäß § 20) mit einem erhaltenswerten Grabmal, das im Eigentum des Friedhofsträgers steht, können als Patenschaftsgrabstätten vergeben werden.
Hinsichtlich der Bestattungsmöglichkeiten gelten die gleichen Bestimmungen wie für die entsprechenden Grabstätten ohne Patenschaftsgrabmale.

Auswahl einer Patenschaftsgrabstätte

Die Angehörigen suchen nach Terminvereinbarung gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung eine Grabstätte auf dem Friedhof aus, die über ein Patenschaftsgrabmal verfügt.

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte werden mit Zahlung der Graberwerbsgebühren für den entsprechenden Zeitraum einer Wahlgrabstätte (gemäß § 15), einer Familiengrabstätte (gemäß § 16) oder einer Urnenwahlgrabstätte (gemäß § 20) verliehen.
Das Nutzungsrecht an einer Grabstätte muss gebührenpflichtig verlängert werden, wenn die Ruhefrist einer weiteren Bestattung dies erfordert.
Eine freiwillige Verlängerung um volle Jahre kann bis zu drei Jahre vor Ablauf der Nutzungsrechte beantragt werden.

Ein Vorerwerb zu Lebzeiten ist möglich. Das Nutzungsrecht beginnt mit Zahlung der Graberwerbsgebühren.

Grabpflege

Patenschaftsgrabstätten sind von den Nutzungsberechtigten entsprechend den Bestimmungen der Friedhofsordnung zu bepflanzen und für die gesamte Nutzungsdauer zu pflegen. Die Angehörigen können mit der Grabpflege eine Friedhofsgärtnerei oder die Friedhofsverwaltung beauftragen.

Aufstellung von Grabmalen

Patenschaftsgrabmale verbleiben stets im Eigentum der Friedhofsverwaltung und werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Übernahme einer Patenschaft erfolgt durch schriftliche Vereinbarung; diese regelt die näheren Bestimmungen für das Grabmal.

Der Pate verpflichtet sich das zur Verfügung gestellte Grabmal dauerhaft und fachgerecht auf seine Kosten in seiner Substanz zu erhalten. Er kommt nach Übernahme der Patenschaft innerhalb eines Jahres für erforderliche Sanierungsmaßnahmen, die Erneuerung des Fundamentes oder das Wiedererrichten eines abgebauten Patenschaftsgrabmals auf.

Ergänzungen und Änderungen eines Patenschaftsgrabmals bedürfen stets der Genehmigung. Jede Genehmigung wird vom Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung beantragt. Für Grabmalgenehmigung, laufende Kontrolle der Standsicherheit und Abräumung der Grabmale nach Ablauf der Nutzungsrechte werden Gebühren erhoben. Diese sind im Voraus zu entrichten.