Propstei Braunschweig

Pröpstin Uta Hirschler

Schützenstraße 23
38100 Braunschweig
Tel.: 0531/471824
Fax: 0531/471818
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Die Gemeinde- und Krankenhauspfarrerin Uta Hirschler aus Mahlum in der Propstei Seesen wurde am 21. 11. 2011 gewählt. Pröpstin Uta Hirschler wurde die erste Pröpstin in der Propstei Braunschweig und trat am 01.02.2012 ihren Dienst an.

Pfarrer Peter Kapp stellvertretender Propst

An der Andreaskirche 1
38100 Braunschweig
Tel. 0531/44358
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Pfarrer Peter Kapp
Foto: Greiner-Napp

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Den Wochenspruch aus Psalm 103 höre ich in diesen Tagen sehr vielfältig: Es beginnt mit der Frage, was denn zu Bejubeln sein kann angesichts aller schlechten Nachrichten und so vieler Bedrohungen und Feindschaften bei uns und in aller Welt. Darauf finden sich Antworten von Bewahrung und Glück, von Sinn und Gelingen im Leben von Menschen, die mir wichtig sind. Manches kleine Projekt verbreitet Liebe und Hoffnung in der Welt. Welch ein Glück, sich das klar zu machen, sich daran zu freuen und tatsächlich aus tiefstem Herzen zu loben.
Stand am Anfang die Frage, so wird sie schnell abgelöst von der Dankbarkeit für so vieles Kleines. Vergessen lässt sich das leicht. Aber es tut gut, es zu sehen. Dann bleibt die Freude über jeden Tag, als neues Geschenk.
Ihnen einen frohen und gesegneten Spätsommer im September, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Die Sonne brennt.“ Was früher an den Tagen gesagt wurde, an denen die Sonne besondere Kraft hatte, gilt jetzt ganz neu: Nicht nur wegen eingefangener Sonnenbrände, sondern weil Pflanzen, Tiere und Menschen von den Folgen der Hitzewelle beeinträchtigt und teils ernsthaft bedroht sind. Wie sonst die Sonne, werden jetzt Abkühlung und Regen herbeigewünscht.
Mancher sorgenvolle Bericht aus Namibia oder anderen Ländern Afrikas, es habe ein oder zwei Jahre nicht geregnet, rückt nahe. „Außergewöhnlicher Witterungsverlauf“ oder „Wir befinden uns mitten im Klimawandel“? Auf beides werden sich Menschen in Deutschland einstellen müssen und sicher ist jetzt eine gute Zeit, um sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

Ihnen einen gesegneten August, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Nach den sonnigen Wochen im Mai und erster Juni-Hälfte hoffen viele Menschen auf Sonne und gute Laune-Stimmung für die bevorstehende Urlaubszeit.
Bewegende Urlaubserinnerungen hängen auch mit den Menschen zusammen, denen wir begegnen als Nachbarn auf dem Campingplatz, in derselben Warteschlange oder bei Aktivitäten. Ganz entspannt im Urlaubsmodus begegnen Menschen sich oft ganz anders. Unerwartet wachsen gute Bekanntschaften, manchmal sogar Freundschaften. „So kann es bleiben!“, habe ich schon oft sagen hörten. Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige ohne es zu ahnen Engel beherbergt. (Hebräer 13,2)

Einen gesegneten Sommer, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leser, Liebe Leserinnen!

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten staune ich über die Worte des Wochenspruchs aus Jesu Abschiedsgebet. Christus spricht: „Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ (Johannes 12,32).
Von „allen“ spricht Christus. Die Erfahrung in unseren Kirchen ist derzeit umgekehrt: Die Mitgliederzahlen sinken. Christen in Großstädten sind eine Minderheit, in Braunschweig sind wir die größte Minderheit. Immerhin gehört ein Drittel der Einwohner zur evangelischen Landeskirche.
„... will ich alle zu mir ziehen.“ Das ist eine verheißungsvolle Perspektive und ermutigt weiterzusagen, was uns hoffen lässt. Und doch frage ich mich: Wie anders als ich und wir in unseren Gemeinden werden diese „alle“ Christi Verheißung wohl hören und verstehen, dass sie Christus vertrauen und folgen können?

Mit herzlichen Grüßen, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Der Osterschmuck hängt im Sonnenlicht. „Christus ist auferstanden!“ Die Osterbotschaft hat Lebendigkeit gebracht, Begeisterung und Hoffnung ausgelöst.
Der Sonnenschein fällt aber zugleich auf die Zeitung mit der verstörenden Nachricht des Attentats in Münster und anderem Leid. Die Welt ist an Ostern nicht schmerzfrei und leid los geworden. Die Gedanken kehren zu Karfreitag zurück: Gott hat den Schmerz des eigenen Sohns nicht verhindert, sondern ausgehalten. Das neue Leben lässt er mitten im Tod beginnen. So ist Ostern eine Einladung, mitfühlend das Schwere zu begleiten und lässt hoffen, dass sich neuer Grund zum Leben findet.

Mit österlichen Grüßen, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,

Am 1. April haben wir Ostern gefeiert und feiern es noch. Die Botschaft: Tot ist nicht tot und das Leben mit dem Tod nicht vorbei! Stattdessen gilt: es kann mehr an Leben geben, als das irdische Leben! Diesen Sonntag oder in den nächsten Wochen steht Eure Konfirmation bevor. Da werdet Ihr gefragt, ob Ihr in diesem Glauben bleiben und wachsen wollt. Ich wünsche Euch, dass Gottes Liebe Euch froh macht; dass Sie Euch spüren und der Zusage Gottes sicher sein lässt: „Du bist viel mehr als die Summe Deiner Taten und Gefühle. Du bist viel mehr als das, was Dir gelingt oder worin Du scheiterst. Du bist Gottes Kind.“ Gottes Segen begleite Euch!

Herzlichst, Eure Pröpstin Uta Hirschler

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Der Herr ist auferstanden!“„Er i st wahrhaftig auferstanden!“

Mit dem traditionellen Osterruf grüße ich Sie zu Ostern 2018.
Christus ist auferstanden!
Die Welt ist dieselbe wie gestern, und erscheint doch in neuem Licht. Es gibt durch den Tod hindurch neues Leben. Der Tod verliert Schrecken und Macht. Hoffnung und Zuversicht haben Grund gefunden.
Die Frauen am leeren Grab erfuhren dies aus ihren Begegnungen des ersten Ostermorgens.
Menschen durch die Jahrhunderte erlebten es und staunen darüber bis heute: Mit Liebe und Barmherzigkeit ist zu rechnen. Die Osterfreude sieht über diese unheile Welt hinaus. Nach der größten Katastrophe, selbst nach dem Tod des geliebten Menschen kann die frohe Botschaft der Auferstehung lebenswertes Leben wachsen lassen.
Ihnen wünsche ich Frohe und gesegnete Ostern!
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Geschafft!“ können Menschen sagen, die einen Berg erklommen oder einen Meilenstein in Arbeitsprojekten erreicht haben. „Na endlich!“ ist die schwere Geburt gut geglückt oder ist eingetroffen, worauf jemand lange gewartet hat. Immer sind Erleichterung, Freude, Zuversicht und ein Willkommen für das Geschehene dabei.

Jesu Wort am Kreuz klingt genau so: »Es ist vollbracht.« (Johannes 19,30)

Gleichzeitig ändert sich, was bisher war. Das kommt nie wieder und hinterlässt auch Trauer und manchmal Wut. Wenn Jesus an der Schwelle des Todes sagt »Es ist vollbracht.«, dann klingt darin das Vertrauen auf Gott, als liebenden Vater im Himmel. Wie schön, Schwerem, Leid und Tod mit solcher Haltung zu begegnen.
Ihnen wünsche ich eine gesegnete Zeit vor Ostern, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Lesererinnen, liebe Leser!

Für himmelhochjauchzende und zutiefst betrübte Stimmungen bietet das Leben uns Gelegenheiten von einem Moment auf den anderen. Um mit den Höhen und Tiefen umzugehen hilft es, sich anzuvertrauen und Mitgefühl zu finden.
Gott hat zu mir gesagt:
»Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.« (2 Kor 12,9)
Paulus will Mut machen, auf Gott zu vertrauen. Die Erfahrung, dass „die Kraft Christi bei mir wohne“ steht in Aussicht. Die kommende Passionszeit ist sicher eine gute Gelegenheit genau dieses Glück zu suchen.
Ihnen wünsche ich eine gesegnete Zeit, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Sprudelnd, kühl und kostenfrei erfrischt das Quellwasser im Gebirge im Hochsommer die Wanderer. Im Winter löscht mancher den Durst lieber mit wärmendem Tee. Für den Durst nach Leben und die Frage, was einen Menschen trägt, hält die Jahreslosung ein Mutmach-Angebot Gottes bereit:
„Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6)
Der Durst mag überraschend gestillt werden: Im freundlichen Wort eines Anderen; im Lächeln einer Vorübereilenden; im Bibelvers, der unvermutet den Sinn meines Lebens erhellt; beim Atem holen in einem Gotteshaus.
Viele und gesegnete Erfahrungen gestillten Durstes wünsche ich Ihnen in 2018.

Gott befohlen! Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Weihnachtsgruß

„In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“
Kolosser 2,3

Liebe Leserin, lieber Leser!
Gott kommt als Kind auf die Welt. Verletzlich und zart, angewiesen und mittellos, und zugleich ausgestattet mit Lebenswillen, Lebenskraft und Lebendigkeit.
Gott ist sich nicht zu schade, so in die Welt und den Menschen nahe zu kommen und in diesem Gottes- und Menschenkind zu zeigen, was an Liebe und unvergänglichem Leben verheißen und somit möglich ist. So ist er der Christus zur Erlösung der Welt.
Weise haben nach diesem König gesucht,
Hirten und viele andere in ihm Frieden, Freude und Zuversicht gefunden.
Heute sind wir da:
Menschen einer Gesellschaft, die das Leben von der Suche nach Höchstleistungen und maximal Möglichem bestimmt sein lässt.
Menschen, die für ihr Leben Gesundheit und Wohlergehen brauchen und ihre Verletzlichkeit ebenso wie ihr Angewiesensein in der kalten, dunkleren Jahreszeit besonders spüren.
Mit unserem Fragen und Sorgen,
mit Hoffnungen und Wünschen feiern wir das Weihnachtsfest und bestaunen, was durch Christus geschah und Neues ermöglicht.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie über den Christus-Schätzen froh werden und erfüllt mit Liebe, Zuversicht und Hoffnung, und so weitergehen in ein gesegnetes Jahr 2018.

Herzlichst, Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nicht mehr lange ist es hin, bis wieder am Heiligen Abend das Klingeln des Glöckchens Kinder in Weihnachtszimmer ruft. Eine vertrauensvoll gespannte Erwartung ist das; Vorfreude, die Gutes erwartet. Ob es sich so auch anfühlt, wenn Erlösung naht? Warm, friedvoll und für alle schön?
Der Wochenspruch des 2. Adventssonntags aus Lukas 21,28 lenkt darauf unsere Aufmerksamkeit: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Dass Sie Gutes erwarten können und darüber froh werden, wünsche ich Ihnen
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit, so lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen.“ Zur christlichen Freiheit gehört das Doppelgebot der Liebe. Zuwendung zum Nächsten darf prägen wer wir sind. Diakonisches Engagement ist für uns in der Propstei Braunschweig nicht nur selbstverständlich, sondern auch Teil unserer Identität. Mit Freude an Begegnungen und gelingender Teilhabe sehen wir auf die Projekte, die in unserem Bereich Menschen Austausch und Gemeinschaft ermöglichen und zugleich (Sozial-)Beratung in Reichweite bringen.
In diesem Jahr legen wir Ihnen die Jugendberatung Mondo X ebenso ans Herz wie die Telefonseelsorge und wieder einmal den Diakonietreff mit sozialem Mittagstisch im Madamenhof. Frühstückstreffs für Erwerbslose, Flüchtlingshilfe und mit Uns Gemeinde bleiben ebenfalls in unserer Aufmerksamkeit.
Vieles in unserer Propstei und den 28 ihr angehörenden Kirchengemeinden wird dankenswerterweise aus Kirchensteuern bezahlt oder anderweitig finanziert. Für die anliegenden Projekte bitten wir Sie hiermit sehr herzlich um Ihre Unterstützung.

Ihre Uta Hirschler, Pröpstin und Ihr Peter Kapp, Stellvertr. Propst

Hier können Sie die Spendenprojekte sehen

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ In diesen Tagen am Ende des Kirchenjahres geht mir der Vers aus dem Reformationstagsevangelium nach. An so vielen Stellen in dieser Welt fehlt Friedfertigkeit. Aber einigen, die sich an unserem Thesenanschlag beteiligt haben, ist genau Frieden das Notwendigste, das wir brauchen. Jemand schrieb als These: „Reflektion und Aufgabe des eigenen Egoismus.“ Das macht klar: Friedfertigkeit geht immer auch uns selbst an. Die Friedfertigkeit von der Jesus sprach, wächst aus der Gewissheit, Gottes geliebtes Kind zu sein und die Zusage unvergänglichen Lebens zu haben. Selig also, die sich darauf verlassen.
Herzliche Grüße zum November, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Der Lehrtext des heutigen Tages (10.10.2017) aus Apostelgeschichte 5,29 klingt nach geordneten und klaren Verhältnissen. Sicherheit und planbare Lebensperspektive jedoch brachte den frühen Christen ihr Glaube an den dreieinigen Gott gerade nicht: Sie riskierten vielmehr ihr Leben um die frohe Botschaft vom auferstandenen Christus zu erzählen. Gewiss ist darin, dass Gottes Liebe Gewalt und Tod aushält und überwindet. Sie gilt den Menschen bis ans Ende dieser Welt. - Ein guter Maßstab für unser Wählen, Reden und Handeln in diesen Tagen.
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Braunschweig fairsteht – Schöpfungstag“, Braunschweiger Reformationsgedenktag, Nacht der Kirchen: Im September ist nicht nur in den Kirchengemeinden und unserer Landeskirche, sondern auch propsteiseitig einiges los. In allen Veranstaltungen spiegelt sich zweierlei, das wichtig ist: Aus der Quelle des Lebens zu schöpfen und Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Wie schön, dass für beides Gelegenheit ist. Da stimme ich gerne in die Worte des 103. Psalms ein:
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ob Sport oder Mathematik, Kunst oder Sprachen – nach den Sommerferien beginnen neues Schuljahr und Sport-Saison. Dann sind Talente und erworbene Fähigkeiten wieder besonders im Blick.
Wer die Begabungen als Gabe Gottes ansieht, versteht das Ausüben der Fähigkeiten und Nutzen der Talente als Dienst an Gott. Dann geschieht jeder Handgriff sowohl Gott zur Ehre als auch Menschen und Umwelt zum Wohl und legt zugleich Zeugnis ab von Gottes Gegenwart in dieser Welt. Und Gottes Hilfe kann viel mehr und ganz anders sein als die alten Erwartungen zu erfüllen.
„Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.“ (Apg.26,22)
Dass das gute Erfahrungen sind und Sie aus vollem Herzen mitsprechen können, was Paulus in der Apostelgeschichte bezeugt, wünsche ich Ihnen,
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Mädchen und Jungen in den ersten Klassen,

Ihr seid nun Schulkinder. Herzlichen Glückwunsch zur Einschulung!
„Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen. Selbst am Nordpol ist der Spaß am Lesen groß. Hallo Kinder - jetzt geht's los.“ An manchen Schulen erklingt dieses Lied zur Einschulung. Es erzählt davon, dass auf der ganzen Welt die Kinder in die Schule kommen und lernen. Das ist überall ein bisschen verschieden: An manchen Schulen sind die Kinder jünger und manche bringen ein Kuscheltier mit zur Schule, um morgens gut starten zu können. Anderswo gibt es Blechhütten als Schulraum. In manchen Ländern und Schulen gibt es Schuluniformen. Ihr setzt morgens Euren Schulranzen auf und macht Euch auf den Weg zur Schule. Das ist eine Art Entdeckungsreise: Auf dieser Reise sind Rechnen und Forschen, Lesen und Schreiben, anderen etwas mitzuteilen und ihnen zuzuhören, sich zu bewegen und etwas zu gestalten gute Hilfsmittel. Mit ihnen lässt sich die Welt entdecken und ihre Entstehung beschreiben. Es lässt sich begreifen, was sich Menschen auf dieser Erde ausgedacht haben und Neues erfinden. Da ist zu verstehen, was wichtig ist für gelingendes Leben von Menschen auf der Erde. Die Lehrerinnen und Lehrer gehen wie Reiseleiter mit Euch auf Entdeckungsreise. Und Ihr findet dabei heraus, wo und wie Ihr Euch in dieser Welt einbringen mögt, wie Ihr leben wollt und Euch wohlfühlt.
Und noch einer ist dabei: Gott geht mit. Schon Mose und die Israeliten haben bei ihrer Reise durch die Wüste erlebt, dass Gott mitgeht. Er gab ihnen Orientierung und sorgte für Wasser. Manchmal geschieht das ganz anders als Menschen denken. So erfuhren es Jesu Jünger an Ostern. Umso mehr wussten sie: Gott ist immer nah und Gottes Liebe hört niemals auf.
Ihr seid jetzt eingeschult und habt diese Entdeckungsreise begonnen. Ich wünsche Euch jede Menge Neugier und Lust, diese Welt zu entdecken. Ich wünsche Euch Freude am Austausch mit anderen und Geduld für alles, was nicht sofort klappt. Ich wünsche Euch, dass jemand da ist und Euch versteht, mit dem Ihr Eure Freude, Eure Befürchtungen und Eure Hoffnungen teilen könnt. Ich wünsche Euch eine gesegnete Schulzeit!

Eure Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

Pfingsten steht vor der Tür und bietet Gelegenheit, besondere Gottesdienste zu erleben. Unter anderem feiern wir am Pfingstsonntag um 14.30 Uhr die Einführung von Pfarrer Sindermann in Ölper und am Pfingstmontag um 15 Uhr den ökumenischen Gottesdienst in Riddagshausen als Zielpunkt des „Sternpilgerns mit leichtem Gepäck“.
Mich berührt in diesen frühsommerlichen Tagen der Aufbruchswille des Beters aus Psalm 108: „Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. ... Ich will das Morgenrot wecken. Ich will dir danken, Herr,.., ich will dir lobsingen... . Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und deine Treue, so weit die Wolken gehen.“
Es ist wunderbar und wenig selbstverständlich, dass jemand sich beschenkt weiß und voller Lebensfreude aufbrechen möchte, um davon an andere weiterzugeben.

Solche Dankbarkeit und Freude wünsche ich Ihnen in den kommenden Sommer- und Ferienmonaten.
Herzlichst, Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Pröpstin Uta Hirschler jetzt in der Landessynode

Der Präsident der braunschweigischen Landessynode, Dr. Peter Abramowski, hat drei neue Synodenmitglieder vereidigt. Sie nehmen die Plätze von Personen ein, die in den vergangenen Monaten aus der Landessynode ausgeschieden sind: Die Propstei Braunschweig ist künftig durch Pröpstin Uta Hirschler anstatt durch Pfarrerin Wiltrud Becker in der Landessynode vertreten.  Dr. Uwe Klotz, Propstei Salzgitter-Lebenstedt, Elke Mirandé, Propstei Goslar.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Lutherische Christen aus aller Welt treffen sich in diesem Mai zur Vollversammlung in Namibia. „Befreit durch Gottes Gnade“ ist das Motto, das zum Reformationsjubiläum einlädt, über die Rechtfertigung allein aus Gnaden durch den Glauben nachzudenken. „Befreit durch Gottes Gnade.“ Das klingt in meinen Ohren unspektakulär und selbstverständlich. Aber Gottes Gnade bewegt und ruft in den Dienst für Nächste. Sie hat auch heute die Kraft, Gewohntes und Bequemes in Frage zu stellen. Die Unterthemen der Vollversammlung zeigen, wie tief das geht: „Erlösung - für Geld nicht zu haben“, „Menschen - für Geld nicht zu haben“ und „Schöpfung - für Geld nicht zu haben“. Mich freut, dass so Aktuelles in den Blick kommt und uns ermutigt, die frohe Botschaft von Gottes Gnade nicht wie ein veraltetes Ausstellungsstück zu betrachten.
Ihnen wünsche ich viel Gnade im Mai,
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Der Herr ist auferstanden!“ „Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Mit dem traditionellen Osterruf grüße ich Sie zu Ostern 2017.

Der Totenstille des Karfreitags und dem Abwarten des Karsamstags folgen am frühen Ostermorgen die Begegnungen der Frauen am leeren Grab.
Die Evangelien erzählen teils von Erschrecken und Furcht, teils von überschwänglicher Hoffnung.

„Christus ist auferstanden!“ – Gottes Liebe überwindet alles, was von Gott trennt.
Wem die Botschaft ans Herz dringt, beginnt zu Staunen. Denn was in unserer Welt im Vordergrund steht, verliert mit Ostern seine Endgültigkeit. Stattdessen rückt in den Blick, was Gottes Liebe zu bieten hat: Zuversicht und Lebendigkeit, heute und alle Zeit.
Ihnen wünsche ich Frohe und gesegnete Ostern!
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

Jubelnde Menge und aufgebrachte Menge; beide lassen sich in den Nachrichten fast jede Woche finden. Für und wider Trumps Entscheidungen, Veränderungen in Paraguay, Referendum in der Türkei oder die Regierungspolitik in Russland. Zugrunde liegen einseitige Propaganda und umfangreiche Informationen, häufig verbunden mit dem Propagandavorwurf an die Gegenseite. Für uns steht Palmsonntag vor der Tür. Die Jubelnden des Einzugs in Jerusalem sehe ich vor mir und wüsste wieder einmal gerne genau, von welchen Erwartungen sie geleitet wurden, was ihr Vertrauen in kürzester Zeit so erschüttern konnte, dass aus den Hosianna-Rufen das enttäuschte und empörte „Kreuzige ihn!“ wurde.
Die Frage geht aber auch an mich selbst: Was lässt mich jubeln, was ruft Empörung hervor? Gelingt das „jeder Kleinigkeit“, Modeerscheinungen und Zeitgeistern? Kann mein Glaube vor allzu großer Wankelmütigkeit bewahren?
Eine gesegnete Karwoche Ihnen,
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Passionszeit hat begonnen. Der Blick kann getrost auf Gottesferne und Fehler fallen. Sie gehören zur Menschheitsgeschichte konstitutiv dazu. Die Erzählung von der Schlange, Eva und Adam – Predigttext vom vergangenen Sonntag Invokavit – stellt uns vor Augen wie neugierig, mutig und verführbar Menschen sind.
Gleichzeitig erklärt sie wunderbar, dass das Leben auf dieser Erde wahrlich nicht immer und überall paradiesisch ist. Flüchtlinge, die einen sicheren Ort suchen, Politiker und Journalisten, die um ihrer Arbeit willen in Gefängnissen sitzen und viele andere, die nach Gerechtigkeit in dieser Welt suchen, können ein Lied davon singen.
Am Ende der Passionszeit gehen die Gedanken zur Vollstreckung der Todesstrafe im Jerusalem vor gut 2000 Jahren. Gut, schon jetzt zu wissen, dass der Tod überwunden wird und die Angst vor dem Tod sich erledigt hat.
Da brauchen wir den offenen Blick auf die eigenen Fehler und Gottesfernen unseres Lebens schon jetzt nicht mehr zu scheuen. So, wie wir sind, sind wir eingeladen zur Umkehr.

Ihnen eine gesegnete Passionszeit,
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Luther für Jecken

Ein überlebensgroßer Martin Luther schneidet mit einer riesigen Schere die Fäden einer Marionette durch. Die angemalte Styropor-Figur wurde anlässlich des 500. Reformationsjubiläums erstmals für den Braunschweiger Karneval entworfen. Sie wird auf einem eigens gestalteten Motiv-Wagen entlang der feiernden Jecken bei Norddeutschlands größtem Karnevals-Umzug, dem "Schoduvel" in Braunschweig, rollen.
Der Künstler Mathias Rosenbusch beschreibt die Idee zu seinem Entwurf so: "Mit der Schere befreit Luther den Menschen symbolisch von seinen damaligen Ängsten vor Tod und dem Ablasshandel." Diese Todesfurcht und Gier wird durch eine fahlgraue, goldgeschmückte Skelett-Hand dargestellt, die die Fäden der Marionette festhält. Bewegt sich der Wagen, erklingt durch die hölzern klappernden Glieder der Puppe ein fast gespenstisches Geräusch.
Pröpstin Hirschler und ihr katholischer Kollege Reinhard Heine stehen auf dem Balkon des Altstadtrathauses, um sich den Zug gemeinsam anzuschauen.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Diese Woche haben wir Besuch von Landesbischof Dr. Christoph Meyns und seinem persönlichen Referenten Pfr. Lennart Kruse. Gerne nutzen wir die Gelegenheit, um wichtige Fragestellungen in den Blick zu nehmen. Als Kirche in der Stadt im Vertrauen auf Gott gemeinsam unterwegs zu sein war und bleibt unser Anspruch.

„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt“

Die Botschaft vom Salz der Erde und Licht der Welt, die den Menschen Gottes Liebe verheißt und Frieden wirkt, lässt uns das Geschehen in der Stadt zum Wohl der Menschen unabhängig denken und solidarisch begleiten.
Herzlich laden wir ein zum Gottesdienst am Sonntag, 12. Februar 2017, 11 Uhr in St. Martini (geheizt). Zum Abschluss der Visitation predigt Landesbischof Dr. Meyns.

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Ein gesegnetes Jahr 2017 wünsche ich Ihnen!

Liebe Leserin, lieber Leser!
„Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen!“
sagt Petrus zu Jesus in Lukas 5,5, dem Spruch für diesen Januar.
In diesem Bild bleibe ich gerne und wünsche uns ein Jahr mit gut gefüllten Netzen. Das Jubiläumsjahr lädt uns ein, Beweggründe und Geschehen der Reformationszeit in Wittenberg, Braunschweig und anderswo zu vergegenwärtigen. Ich bin sicher, unsere Netze werden sich füllen und uns helfen in den Herausforderungen unserer Zeit, wenn wir wie damals das Hören auf Gottes Wort in den Mittelpunkt rücken.
Gott befohlen!
Ihre Uta Hirschler, Pröpstin

Weihnachtsgruß von Pröpstin Hirschler

„Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen,
die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“
Lukas 2,15

Liebe Leserin, lieber Leser!

Es sind Menschen am Rande der damaligen Gesellschaft, denen in der Weihnachtsgeschichte die Botschaft zuerst mitgeteilt wird: Die Hirten. Sie lassen sich in Bewegung setzen und finden im Kind Gott auf Erden.

Oft habe ich gedacht: Kein Wunder, dass der Engel zu den Hirten geht. Menschen in der Mitte der Gesellschaft sind oft so eingebunden in Arbeit und Alltag, dass für Engelsbotschaften kein Ohr offen ist.

Gott aber will die Menschen auf der Erde wissen lassen: Die Welt hat mehr zu bieten, als Ihr im Alltag erlebt. Liebe und Frieden auf Erden sind möglich. Aber sie entstehen anders als Ihr denkt. Sie wachsen in kleinen Begebenheiten und wurzeln im Vertrauen der Nähe Gottes. Jedes bisschen göttlicher Liebe vermag sich auszubreiten und die Welt zu verändern.

Das ist es, was die Hirten an der Krippe erleben. Die Liebe dieses göttlichen Menschenkindes macht sie froh und verändert ihre Welt. In Frieden und voller Hoffnung ziehen sie ihrer Wege.

Frieden zu finden und voller Hoffnung ins Jahr 2017 zu gehen,
das wünsche ich auch Ihnen. Gesegnete Weihnachten!

Ihre

  Uta Hirschler, Pröpstin

DVD vom Kita-Filmprojekt erschienen

Braunschweig (epd). Ein Film von Braunschweiger Kita-Kindern über die Kirchenreformation durch Martin Luther (1483-1546) ist nun auf DVD erhältlich. Die Kinder aus sechs Kindertagesstätten hatten die Aufnahmen im Frühjahr zusammen mit einem Berliner Filmkunstteam gedreht, sagte die evangelische Pröpstin Uta Hirschler.

Der 27-minütige Streifen sei "sehr professionell" und ziehe die Zuschauer gleich in seinen Bann. Die DVD mit dem Titel "Martin. Eine Geschichte von vor langer Zeit" ist in einer Gesamtauflage von 2.000 Stück erschienen. Sie ist zum Preis von 5 Euro bei der Propstei Braunschweig erhältlich.

In dem Gemeinschaftsprojekt haben die Kinder unterschiedliche historische Aspekte und Inhalte der Reformation erarbeitet, hieß es. Unter anderem wurden das Spätmittelalter, das Leben des Reformators Luther, das Verhältnis von Kirche und Kunst oder der Einfluss des Buchdrucks thematisiert.

Die Vier- bis Sechsjährigen haben dabei historische Szenen nachgespielt und teilweise selbst gefilmt, sagte Hirschler. Mit gebastelten beweglichen Figuren und selbstgemalten Bildern haben sie auch Trickfilm-Szenen aufgenommen. Diese wurden anschließend mit Musik oder Erzählstimmen der Kinder unterlegt. Zu den Filmkulissen zählten unter anderem das Braunschweiger Schlossmuseum, der Dom und zahlreiche weitere Kirchen.

Kindertagesstätten-Leiterin Christine Scherf sagte, während der Dreharbeiten hätten die Nachwuchs-Schauspieler auch Kirchenräume neu entdeckt oder seien in den Kirchenturm geklettert. "Alle Kinder konnten beispielsweise einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, in einem Mönchsgewand durch einen Kirchenraum zu schreiten."

Das Projekt wurde von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Gahnz-Stiftung und der Elli Hoffmann-Eckensberger-Stiftung gefördert. 2017 jährt sich der Thesenanschlag durch Martin Luther an der Schlosskirche von Wittenberg zum 500. Mal. Er gilt als Ausgangspunkt der Kirchenreformation.

Gospelnacht in Braunschweig

Liebe Gäste, liebe Gospelfreunde, liebe Gastgeber, der Gospelnacht in Braunschweig,
„Welcome Home“ steht schon lange im Programmheft, ist auf Flyern und Bannern gedruckt. Nun endlich ist es soweit:
„Herzlich Willkommen“ heißt es zur Gospelnacht in Braunschweig. Los geht es am Freitag, den 9. September, ab 20.30 Uhr in vielen Kirchen und insgesamt 25 Veranstaltungsorten. Im Rahmen des 8. Internationalen Gospelkirchentages beteiligen sich an diesem Abend mehr als 1800 Gospelsängerinnen und Gospelsänger aus über 90 Chören. Sie kommen aus Braunschweig und Niedersachsen, Deutschland und vielen Ländern der Welt, wie England und Norwegen, Slowenien, Schweden und Nigeria, um mit uns zu feiern. Welcome!
Die Kirchengemeinden und Gemeinschaften freuen sich Gastgeber zu sein für alle, die neugierig vorbeischauen, zuhören, mitfeiern. Sie empfangen mit Freude die Sängerinnen und Sänger aus jeweils zwei bis vier Chören, die an diesem Abend ein facettenreiches Gospel-Programm gestalten. Kurz: Die Gastgebenden heißen Sie an den jeweiligen Orten zu einem eigenen Gospelfestival herzlich willkommen.
Besucherinnen und Besucher können sich ihr persönliches Gospelnacht-Programm zusammenstellen und von einem Veranstaltungsort zum anderen wechseln. Der Eintritt ist an allen Orten frei. Je nach Laune und Befinden können Sie Ihren spirituell-musikalischen Streifzug planen oder sich vom Geschehen leiten lassen.
Ihnen allen wünsche ich in der Gospelnacht in Braunschweig bereichernde Klänge, gelingende Begegnungen und eine gesegnete Nacht.
Gott befohlen!

Uta Hirschler, Pröpstin

Das gesamte Prgramm können Sie hier entnehmen.

Schulanfang 2016 - Grußwort von Pröpstin Uta Hirschler

Liebe Mädchen und Jungen in den ersten Klassen,
 
Ihr seid jetzt Schulkinder! Zur Einschulung gratuliere ich Euch ganz herzlich und wünsche Euch Gottes Segen für Eure Schulzeit!
Inzwischen liegt der aufregende erste  Schultag hinter Euch. Schule und Lehrkräfte haben Euch begrüßt und Ihr habt die anderen Jungen und Mädchen in Eurer Klasse getroffen. Eure Schultüten habt Ihr längst ausgepackt und Euch hoffentlich an dem gefreut, was Ihr darin gefunden habt. Und natürlich sind viele Fotos zur Erinnerung gemacht worden.
Ich hoffe, dass es ein guter Tag für Euch war und, dass Eure Eltern, Geschwister und Verwandten es Euch so richtig schön gemacht haben. Ich wünsche Euch, dass Ihr stolz und neugierig seid als Schulkinder und, dass Ihr morgens fröhlich den Schulranzen aufsetzt, wenn Ihr Euch auf den Weg zur Schule macht.
Ich habe mich am Sonnabend an die Schule erinnert, in deren Nähe wir früher wohnten. Da gab es regelmäßig ein Zirkusprojekt. Eine Woche lang haben alle Kinder Künste ausprobiert und Übungen einstudiert und es gab eine richtige Vorführung in einem Zirkuszelt. Dort hatten die Kinder eine Verabredung: Immer zu Beginn und, wenn etwas nicht gleich klappte, haben sie ein besonderes Lied gesungen um sich gegenseitig anzufeuern und einander Mut zuzusprechen. „Ja, du schaffst das!“ lautete der Refrain. Und damit haben die schwierigen Tricks und Übungen dann doch geklappt. Anschließend haben sich alle besonders gefreut. Denn jetzt konnten ja alle stolz sein: Diejenigen, die ihre schweren Kunststücke gezeigt hatten und die anderen, die mit ihrem Gesang zum Gelingen beigetragen hatten.
Liebe Kinder in den ersten Klassen! Ihr lernt nun viele wichtige Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen, anderen etwas mitzuteilen und zu erklären. Musik, Kunst, Sport und manches andere wird euch begegnen, was Menschen Freude macht und Körper und Seele gesund hält.
Da wird wie bei den Kindern im Zirkusprojekt nicht alles gleich gelingen und manches fällt Euch leichter als anderes. Ich wünsche Euch, dass immer Menschen da sind, die Euch das Neue zutrauen und die Euch sagen: „Ja, du schaffst das!“
 
Eure
Uta Hirschler, Pröpstin

Predigtreihe 2016 - August bis Oktober

Predigtreihe 2016  -  Reformation und die eine Welt

Am 7. August 2016 eröffnet Pröpstin UtaHirschler die Predigtreihe - Reformation und die eine Welt in der St. Martini Kirche
Die Predigtreihe geht noch bis zum 30. Oktober 2016

7.8.2016 „Eine kommt noch“
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht“ Lukas 21,28
Pröpstin Uta Hirschler
St. Martini, 11 Uhr

Ökumenische Verbundenheit stärken

St. Ägidien (li) und St. Martini

Aus Anlass des kommenden Reformationsjubiläums feiern Propst Reinhard Heine und Pröpstin Uta Hirschler gemeinsam Gottesdienst und tauschen ihre Predigtstätten:
Am Sonntag, 8. Mai 2016 predigt Propst Reinhard Heine im Gottesdienst in St. Martini um 11 Uhr.
Pfingstmontag kommt Pröpstin Uta Hirschler zum Gegenbesuch nach St. Ägidien. Beginn des Gottesdienstes ist um 11.30 Uhr.
Beide freuen sich damit auch die ökumenische Verbundenheit in Braunschweig zu stärken.

Konfirmandengrußwort von Pröpstin Uta Hirschler

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,

in den nächsten Wochen und Monaten feiert Ihr Eure Konfirmation. Dann steht Ihr selbst im Mittelpunkt. Sicher wird es in Euren Kirchen ganz still werden, wenn Ihr gefragt werdet, ob Ihr in diesem Glauben bleiben und wachsen wollt. Und Ihr werdet Eure Antwort „Ja, mit Gottes Hilfe“ darauf öffentlich geben, bevor Euch für Euren Weg Gottes Segen zugesprochen werden wird.
In einer wichtigen Frage Eures Lebens entscheidet Ihr damit selbst, nachdem Ihr in der Konfirmandenzeit in Gottesdienstbesuchen und Unterricht, Praktika und Fahrten einen Eindruck  davon bekommen habt, was anderen am Glauben wichtig ist und was in der Kirche geschieht.

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Lukas 11,9) Jesus hat das seinen Jüngern gesagt und damit auch darauf verwiesen, dass das Leben mehr zu bieten hat als wir Menschen mit dem eigenen Tun und Lassen erreichen können.
Nicht immer wünschen wir Menschen uns Gottes Begleitung, Unterstützung oder Antworten. Wir gehen alle gerne unsere eigenen Wege und wir denken nicht selten, wir könnten (oder müssten) alles im Leben alleine schaffen. Aber Gottes Angebot ist da und bleibt bestehen.
In Gebet, Gottesdienst und Abendmahl finde ich Gottes Nähe. Hier erlebe ich: Gott kann ich mich anvertrauen mit Geglücktem und Misslungenem. Hier finde ich Orientierung, erfahre Ermutigung und kann neu zu meinen Wegen aufbrechen.
Ihr entscheidet selbst, wo Ihr Gottes Wort sucht und welche Rolle Gott in Eurem Leben spielen soll.

Euch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden wünsche ich, dass Ihr für Euer Leben gute Entscheidungen trefft, und mit den Wegen, die Ihr geht, vor Euch selbst, vor denen, die Euch lieben und vor Gott zufrieden sein könnt. Gottes Segen begleite Euch jetzt und allezeit.

Mit herzlichen Grüßen,
Eure Pröpstin Uta Hirschler

Pröpstin Uta Hirschler wünscht gesegnete Ostern

Liebe Leserin, lieber Leser,

 „Der Herr ist auferstanden!“ „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ mit dem alten Osterruf grüße ich Sie zu Ostern.
In Osternacht- und Osterfrühgottesdiensten erklingt dieser Ruf und bringt die frohe Botschaft neu in Umlauf.
Unsere Welt erscheint im Licht der Liebe Gottes, die alles überwinden kann, was uns von Gott trennt.
Was in unserer Welt wichtig ist, verliert in diesem Licht seine Endgültigkeit. Gottes freundlichen Zuspruch dürfen wir immer noch als letztes Wort erwarten.
Daher ist das österliche Licht eines voll Zuversicht und Lebenserwartung.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen
Frohe und gesegnete Ostern!

Ihre
  Uta Hirschler, Pröpstin