Als Bündnis gegen Rechts laden wir am 8. Mai zur Gedenkveranstaltung „Erinnern heißt Handeln“ an der Gedenkstätte Schillstraße ein.
Beginn ist um 17:15 Uhr.
Am 8. Mai 1945, vor 81 Jahren, endete der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Dieser Tag der Befreiung symbolisiert Hoffnung und Freiheit, zugleich erinnert er uns daran, an die Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und uns entschieden gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassismus zu stellen. Für uns bedeutet Gedenken mehr als nur Erinnerung: „Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz!“ verpflichtet uns zu aktiver antifaschistischer Arbeit, besonders in Zeiten, in denen rechte Parteien mit rassistischer Hetze Erfolge feiern und Antifaschist*innen kriminalisiert werden. Als Bündnis gegen Rechts möchten wir die Mechanismen des Nationalsozialismus und des Holocausts verstehen, um zu begreifen, wie die Verfolgung und Vernichtung von Millionen Menschen möglich wurde. Gleichzeitig erinnern wir an die Opfer und an diejenigen, die Widerstand leisteten.
In diesem Jahr möchten wir das Gedenken mit einem kulturellen Schwerpunkt gestalten, unter anderem mit musikalischen Beiträgen der „Partisanen von L’amour“ sowie einem Theaterstück der Schüler*innen der Sally-Perel-Gesamtschule mit dem Titel „100 Jahre zwischen Freiheit und Faschismus“. Zudem werden Beiträge von der Gedenkstätte Schillstraße und der VVN-BdA folgen.

