Die Delegiertenversammlungen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Sachsen-Anhalt und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Niedersachsen trafen sich in Hannover zum Thema „Kirche und Staat – Christsein und Demokratie“. Das Treffen wurde von der Landtagspräsidentin Hanna Naber mit einem Impulsreferat eröffnet.
Mit Blick auf die kirchenpolitischen Positionen der AfD und die anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bekräftigten die knapp 40 Delegierten beider regionaler Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen: „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren! Als Christinnen und Christen in einer pluralen Gesellschaft haben wir den Auftrag zu einen. Zum Wesen der Ökumene gehört es, Zusammengehörigkeit herzustellen und das solidarische Miteinander zu stärken.“
Bereits Anfang des Jahres hatten Vertreterinnen und Vertreter sämtlicher Mitgliedskirchen der ACK Deutschland die formulierten Angriffe auf einzelne Kirchen durch den Entwurf des Wahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt kritisiert. Sie hatten den Versuch, die unterschiedlichen Kirchentraditionen gegeneinander auszuspielen, vehement zurückgewiesen.
Zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Niedersachsen und in Sachsen-Anhalt gehören Kirchen aus den katholischen, reformatorischen, apostolischen und orthodoxen Kirchenfamilien. Gemeinsam repräsentieren beide ACKs über 50 Kirchen mit insgesamt mehr als 3,5 Millionen Mitgliedern.

