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26.02.2026 Kategorie: Propstei, Wort zum Sonntag

Wort zum Sonntag, 28.02.2026

Vergiss-mein-nicht

„Ich denk an dich.“ So sagen wir manchmal einem Freund, einer Freundin in schwierigen Situationen als Ausdruck von Anteilnahme und Verbundenheit.

Ich denk an dich – und schon klingelt das Telefon. Gedanken erschaffen Gegenwart. Wie oft habe ich das schon erlebt. Zufällig vielleicht, und doch wie ein Hinweis, dass es Verbindungen gibt, die wir nicht messen können. 

„Gedenken“ heißt dieser Sonntag Reminiscere übersetzt. Ein Vergissmeinnicht in Kreuzesform.

Der Querbalken als zwischenmenschliches Erinnern.
Und da gedenke ich in diesen Tagen besonders meines Vorgängers im Amte, der vor einem Jahr gestorben ist. Trauriges Gedenken auch an den Beginn des Ukraine Krieges vor vier Jahren.

Der Längsbalken zwischen Himmel und Erde.
Da steht jemand und richtet seinen Blick nach oben, wie der Schächer am Kreuz, und betet: „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst." Oder mit den Worten des  Psalmbeters: „Ach Herr, gedenke doch deiner Barmherzigkeit und vergiss mich nicht."

Und von oben eine Antwort – nicht als Donnerstimme, sondern als leises Wort aus Jesaja: „Kann denn eine Mutter ihr Kind vergessen? Ich vergesse dich nicht. Siehe, in meine Hände habe ich dich eingezeichnet." In Hände, die Wundmale tragen.

Gottes Vergissmeinnicht. Meines an ihn und seines an seine Menschen.

Vielleicht nimmst du dir, nehmen sie sich einen Moment in diesen Tagen. Für die Erinnerung und um in Verbindung zu treten. Horizontal oder vertikal. In Gedanken, im Gebet oder von Ohr zu Ohr und Herz zu Herz.

„Ich denk an dich.“ So sagen wir manchmal einem Freund, einer Freundin in schwierigen Situationen als Ausdruck von Anteilnahme und Verbundenheit.

Ich denk an dich – und schon klingelt das Telefon. Gedanken erschaffen Gegenwart. Wie oft habe ich das schon erlebt. Zufällig vielleicht, und doch wie ein Hinweis, dass es Verbindungen gibt, die wir nicht messen können. 

„Gedenken“ heißt dieser Sonntag Reminiscere übersetzt. Ein Vergissmeinnicht in Kreuzesform.

Der Querbalken als zwischenmenschliches Erinnern.
Und da gedenke ich in diesen Tagen besonders meines Vorgängers im Amte, der vor einem Jahr gestorben ist. Trauriges Gedenken auch an den Beginn des Ukraine Krieges vor vier Jahren.

Der Längsbalken zwischen Himmel und Erde.
Da steht jemand und richtet seinen Blick nach oben, wie der Schächer am Kreuz, und betet: „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst." Oder mit den Worten des  Psalmbeters: „Ach Herr, gedenke doch deiner Barmherzigkeit und vergiss mich nicht."

Und von oben eine Antwort – nicht als Donnerstimme, sondern als leises Wort aus Jesaja: „Kann denn eine Mutter ihr Kind vergessen? Ich vergesse dich nicht. Siehe, in meine Hände habe ich dich eingezeichnet." In Hände, die Wundmale tragen.

Gottes Vergissmeinnicht. Meines an ihn und seines an seine Menschen.

Vielleicht nimmst du dir, nehmen sie sich einen Moment in diesen Tagen. Für die Erinnerung und um in Verbindung zu treten. Horizontal oder vertikal. In Gedanken, im Gebet oder von Ohr zu Ohr und Herz zu Herz.